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Storyboard: Kreativität zu Papier gebracht

Ein gutes Storyboard ist ein entscheidender Schritt in Richtung fertiger Film. Wer seine Ideen auch zu Papier bringt, hat es leichter, die eigene Filmidee aus dem Kopf  auf die Leinwand zu bekommen.
Mit einem guten Storyboard kann ein ganzer Film gedreht werden - ohne, dass man nochmal jedes Detail durchsprechen muss. Kameraperspektive, Bewegungsrichtungen, Dialoge, zeitlicher Ablauf und eingespielte Töne wie Türklingel, Klappern von Absätzen auf Holzfußboden etc. werden im Storyboard festgehalten.

Dabei kommt es nicht auf die Schönheit der Zeichnungen an, selbst Strichzeichungen -wie in unserem Beispiel- reichen aus, um einen Film umzusetzen. Wichtig dabei ist, dass Details auch im Storyboard deutlich werden. Natürlich kann es nicht schaden, den- oder diejenige der Gruppe zeichnen zu lassen, der oder die gut zeichnen kann. Je detaillierter die Zeichnung wird, desto besser. Von Strichmännchen bis zu realistischen Figuren ist alles erlaubt.

Am besten stellt man sich beim Zeichnen immer vor, dass ein Fremder, der die Filmidee nicht kennt, mit diesem Storyboard den Film drehen soll - so wie er geplant ist.

Hier die Vorlage herunterladen.

Das Storyboard richtig verwenden:

Die Storyboard-Vorlage pro Gruppe drei- bis viermal ausdrucken, bzw. kopieren. Je nachdem wie lange der Film werden soll, können noch weitere Kopien angefertigt werden, so dass das Storyboard wächst.

Mit den kleinen Kästchen neben jedem Bild wird die Reihenfolge der Bilder festgelegt. Auf der ersten Seite sollten dort also die Ziffern 1 bis 6 stehen. Falls Einstelllungen getauscht werden sollen, muss man dann nur die Ziffern tauschen und nicht die Zeichnung noch einmal neu machen.

Im großen Kasten daneben ist Platz für die Zeichnung der Szene: Die Handlung und die jeweilige Kameraperspektive sollten deutlich werden.
Darunter werden Texte und Dialoge (alles, was gesprochen wird!) sowie jeder Ton, der zu hören sein soll (in unserem Beispiel: eine Türklingel), eingetragen.
Ganz zum Schluss legt man noch fest, wie lange die einzelnen Bilder jeweils zu sehen sind (letzter Kasten: „Zeit“). Als Faustregel gilt: etwa 2-3 Sekunden pro Einstellung, in der nicht gesprochen wird. Wird in der Szene gesprochen, liest man den Text am besten laut und deutlich vor und stoppt dabei die Zeit. Diese Dauer muss man dann für diese Einstellung mindestens einplanen.