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Bergnebelwälder in Ayopaya

Die Ausgangssituation

Bittere Armut zwang die indianischen Kleinbauern in den Anden die Bergwälder zu roden. Die Natur schlug hart zurück: Der Boden wurde schnell unfruchtbar. Regen spülte todbringende Schlammlawinen von den kahlen Hängen in die Dörfer. Die Trinkwasserqualität wurde lebensbedrohlich.

Projektziele und -maßnahmen

1990 begann OroVerde zusammen mit der indianischen Selbsthilfeorganisation FUPAGEMA in Ayopaya mit der systematischen Arbeit für Mensch und Natur. 1995 lieferten die eigens dafür gegründeten Baumschulen 254.500 Setzlinge für die Wiederaufforstung ehemaliger Waldgebiete. Im Rahmen eines Obstbauprojekts wurden zudem 6.000 Obstbäume gepflanzt. In ihrem Schatten wachsen Salat und Gemüse: neue, waldschonende Produkte für die Menschen vor Ort.

Ergebnisse

Wälder entstanden neu, Berghänge wurden befestigt, Felder gegen Erosion gesichert und die Wasserversorgung verbessert. Die indianischen Kleinbauern sind nun nicht mehr gezwungen, die Wälder zu zerstören, um den Boden zu nutzen. Ihre Lebensqualität hat sich nachhaltig verbessert.

Projektgebiet

Projektdauer

1994 - 1998