Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Seite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Datenschutzbestimmungen.

×

Mehr als 885 Vogel-, Säugetier-, Reptilien- und Amphibienarten sind in der imposanten Gebirgskette „Sierra de las Minas“ im Osten Guatemalas zu Hause. Im tropischen Regenwald des Biosphärenreservates befindet sich einer der letzten großen Lebensräume der Quetzals: Faszinierende und farbenprächtige Waldvögel, deren imposante Schwanzfeder bis zu einem Meter lang werden kann. Doch das Regenwald-Paradies in Guatemalas Bergen ist in Gefahr: Der Klimawandel, der in Guatemala bereits spürbar ist, stellt für die Kleinbauern, die am Rand des Regenwaldes leben, eine existenzielle Bedrohung dar: Aufgrund von Dürreperioden und durch Erdrutsche sind die Ernteerträge in den letzten Jahren stetig gesunken und die Böden werden unfruchtbar. 

Projektbeschreibung

Menschen im Regenwald

Nur gemeinsam mit den Kleinbauern ist es möglich, die bunte Regenwald-Vielfalt im Osten Guatemalas zu erhalten und eines der letzten großen Habitate des Quetzals zu schützen. Doch die Menschen vor Ort können ihren Regenwald erst aktiv schützen, wenn die Versorgung ihrer Familien mit ausreichend Nahrung sichergestellt ist, ohne dass dafür Regenwald gerodet werden muss.

Im Rahmen von gemeinsamen Pflanz-Aktionen mit den Kleinbauern entsteht Baum für Baum neuer Regenwald. Genauso wie in dem OroVerde-Partnerprojekt in der Dominikanischen Republik können die Bauern im Schatten der neu gepflanzten einheimischen Regenwald-Bäume Bio-Kakao und Bio-Kaffee anpflanzen. Somit haben die Menschen vor Ort einen direkten Nutzen vom neu entstandenen Regenwald, da sie mit dem Verkauf der Produkte ein kleines Einkommen erzielen können – und nebenbei entsteht der wertvolle Rohstoff für leckere Bio-Schokolade.

Die Kleinbauern werden in ökologischen Anbaumethoden geschult. Somit können sie auf weniger Fläche mehr gesunde Nahrung produzieren  und die Bodenfruchtbarkeit auf lange Sicht erhalten. Zusätzlich wird im Rahmen des Projektes durch Fortbildungen das Umweltbewusstsein der Bevölkerung gestärkt. All diese Maßnahmen helfen dabei, den artenreichen Regenwald als Lebensraum der faszinierenden Quetzals und zahlreicher anderer Tier- und Pflanzenarten zu schützen.

Das Besondere an dem Projekt: Die Austauschkomponente. Im Rahmen des Projektes findet ein Austauschtreffen mit der Partnerorganisation aus der Dominikanischen Republik statt. Dabei tauschen die beiden Organisationen Know-how, Tipps und Tricks rund um die Projektarbeit und Expertise im nachhaltigen Anbau aus. Für beide Organisationen ist es besonders spannend zu erfahren, wo die Herausforderungen der anderen liegen.

 

 

Wie Ihre Spende hilft

Mit Hilfe Ihrer Spende können unsere Partner vor Ort Baumschulen errichten, um Bio-Kakao- und Bio-Kaffee sowie weitere Baumsetzlinge für Aufforstungen heranzuziehen. Mit der Pflanzung der Setzlinge wird Wald aufgeforstet und der Nationalpark geschützt Die Bevölkerung vor Ort kann mit dem Verkauf von Bio-Kakao und Bio-Kaffee ein Einkommen erzielen und haben einen zusätzlichen Anreiz, den Regenwald zu schützen. Indem die Kleinbauern in nachhaltigen Anbaumethoden geschult werden, können sie einen Großteil ihrer Nahrung in ökologisch bewirtschafteten Hausgärten erzeugen. 

29 €

stellen einem Kleinbauern das nötige Werkzeug und Saatgut für einen ökologisch bewirtschafteten Hausgarten zur Verfügung

43 €

sind nötig, um Pflanzmaterial zu kaufen und Baumschulen einzurichten, damit auf 1.000 m² degradiertem Land Regenwald gepflanzt werden kann

240 €

ermöglichen einer Kleinbauernfamilie, Schatten spendende Regenwald-Bäume zu pflanzen und darunter einen Bio-Kakao- oder Bio-Kaffee-Pflanzung anzulegen, um ein kleines Einkommen zu erzielen.