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Ananas

© B. Hesebeck

 

Ananas

Ordnung:
Die Ananas gehört zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales).

Familie:
Sie gehört zur Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae), der wissenschaftliche Name ist Ananas comosus.

Verbreitung/Lebensraum:
Die Ananas stammt eigentlich aus dem tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas. Aufgrund der leckeren Frucht und ihrem Ruf als Heilpflanze wird sie mittlerweile weltweit angebaut. Allerdings braucht sie zum wachsen extrem warme und feuchte Bedingungen.

Aussehen:
Die Ananas ist eine Dauerpflanze. Ihre langen, spitz zulaufenden und sehr festen Blätter sind am Rand mit Dornen besetzt. Sie verlaufen ringförmig um den Stiel. Der Stil ist keulenförmig und gerade mal 30 cm hoch. In der Mitte wächst ein kurzer Schaft an dessen Spitze die rosafarbene Blüte entsteht. Die Form der Blüte erinnert schon stark an die Ananasfrucht, sie ist nur etwas kleiner. Die Blätter können bis zu einem Meter lang werden und sieben Zentimeter breit. Viele Ananasfrüchte enthalten keine Samen, also vermehrt sie sich auch meist durch kleine Triebe an der Basis. Man nennt diese Form „vegetative Vermehrung“.
Die Ananas ist eine sehr große und süße Frucht und ihr Fruchtfleisch ist hellgelb bis dunkelgelb. Sie enthält sehr viele lebenswichtige Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe. Der Stoff „Bromelain“ wird auch als Medizin verwendet, da er entzündungshemmend und abschwellend wirkt. Weiter wird der Ananas nachgesagt, dass sie blutdrucksenkend wirkt und gegen Gelenkschmerzen hilft. Auch bei Diäten soll sie wahre Wunder bewirken.

Besonderes:
Wegen ihrer Ähnlichkeit mit einem Pinienzapfen bekam die Ananas den Namen Pina, daher im englischen Pineapple.Christopher Kolumbus brachte die Ananas um 1500 von einer Reise mit nach Europa.