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Bromelie (Bromeliengewächse)

Bromelie (Bromeliengewächse)

Bromelien © K. Wothe

 

 

 

Ordnung:

Bromeliengewächse gehören zur Ordnung der Süßgrasartigen  (Poales).

 

 

Familie:

Die Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae) wird in drei Unterfamilien unterteilt, Tillandsioideae, Bromelioideae und Pitcairnioideae. Man spricht von etwa 60 Gattungen und 2900 Arten. Die bekannteste Art ist sicherlich die Ananas.  

 

 

Verbreitung/Lebensraum:

Die Bromelien kommen in den amerikanischen Tropen und Subtropen vor. Sie wachsen sowohl auf dem Boden (terrestrisch), an Felsen oder auf anderen Pflanzen oder Bäumen. Letztere nennt man Epipythen. Sowohl auf der Erde, als auch auf den Bäumen, können die Bromelien mit unregelmäßiger Wasserversorgung zurechtkommen. Sie wachsen sowohl an Standorten, an denen der Boden regelmäßig austrocknet, als auch in den Baumkronen der Tropen, mit extremer Sonneneinstrahlung.    

 

 

Aussehen:

Bei einer so großen Familie, wie den Bromeliengewächsen variiert das Aussehen stark, dennoch gibt es einige Fakten, die für fast alle Arten zutreffen:

Fast alle sind immergrüne, ausdauernde, krautige Pflanzen.

Die wechselständig und spiralig angeordneten Blätter besitzen meist keinen Blattstiel.

Die Blüten und Früchte können in sehr unterschiedlichen Blütenständen zusammenstehen. Früchte und Samen werden in Kapselfrüchten oder Beeren gebildet.

Ein typisches Merkmal sind die Schuppenhaare auf den Blättern, mit denen die Pflanze Wasser und Nährstoffe aufnehmen kann. Oft entstehen dadurch Blatttrichter, das darin enthaltenen Wasser ist vergleichbar mit einem kleinen Teich. Einige Baumfroscharten und Insekten fühlen sich dort sehr wohl.

 

Besonderes:

Die Art Bromelia Karatas hat scharfe, dornige und dicke Blätter und wird von Bauern gern als „lebender Zaun“ verwendet.  

In Europa waren anfangs nur die Früchte der Ananas verbreitet. Erst als im 19. Jahrhundert exotische Pflanzen in Mode kamen, erfreuten sich Bromelien als Zierpflanzen immer größerer Beliebtheit.