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Brotfrucht

Brotfrucht

Brotfrucht © E. Mannigel

 

 

 

Ordnung:

Der Brotfruchtbaum gehört zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales).

 

 

Familie:

Er gehört zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae), der wissenschaftliche Name ist Artocarpus altilis.

 

 

Verbreitung/Lebensraum:

Der Brotfruchtbaum ist ein tropischer, immergrüner Baum, der ursprünglich aus Südostasien kommt. Mittlerweile wird der Baum in Asien, Afrika, auf Hawai, in Mittelamerika und in der Karibik als Nutzpflanze angebaut.  

 

 

Aussehen:

Der Brotfruchtbaum ist ein mittelgroßer und breitkroniger Baum. Er kann eine Höhe von 20 Metern erreichen. Der Durchmesser des grau-braunen Stammes erreicht 60cm bis 100cm.

Die ganze Pflanze führt einen milchigen Saft, der die Haut reizt. Daher werden die Früchte oft durch Abbrechen mit langen Stangen geerntet.

Der Brotfruchtbaum bildet große, ledrige Blätter aus, die sich am Ende langer Zweige befinden.

Er trägt getrennt männliche und weibliche Blütenstände, aus denen sich bis zu drei Ernten im Jahr entwickeln. Der Baum bleibt bis zu 70 Jahre ertragreich.

Die grünen, bis 2kg schweren Brotfrüchte mit weißem Fruchtfleisch dienen vor allem in Asien als Grundnahrungsmittel.

Die Brotfrucht wird noch grün geerntet, wird nach der Reife goldgelb und besitzt dann einen strengen süßen Geschmack. 

 

 

Besonderes:

Die Verwendung der Frucht ist gut mit der von Kartoffeln vergleichbar. Man kann sie als Gemüse oder Mus essen, aber auch frittieren oder zu Salaten verarbeiten.

Das Schiff Bounty, das durch eine Meuterei berühmt wurde, sollte 1787 Stecklinge des Brotfruchtbaums von Tahiti zu den Antillen transportieren. Erst bei einer zweiten Expedition konnte der Auftrag schließlich erfüllt werden. Die dortigen Sklaven akzeptierten die Brotfrucht aber nicht als Ersatz für Getreide.