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Drachenbaum

© E. Mannigel

 

Drachenbaum

 

Ordnung:
Drachenbäume gehören zur Ordnung der Spargelartigen (Asparagales).

Familie:
Sie bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Mäusedorngewächse (Ruscaceae). Die Anzahl der Arten schwankt, je nach Experte, zwischen 50 und 150.

Verbreitung/Lebensraum:
Die beliebte Zimmerpflanze kommt ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Regionen der Erde. In Europa ist der Drachenbaum besonders auf den Kanarischen Inseln verbreitet.

Aussehen:
Drachenbäume sind immergrüne Bäume oder Sträucher, je nach Art. Der imposanteste Drachenbaum ist der Kanarische Drachenbaum. Er kann eine Höhe von 20 m erreichen und enorm alt werden. Er besitzt einen dicken Stamm. Die meisten tropischen Arten haben eher einen langen, schlanken Stamm an dessen Ende der ein Schopf aus langen, schmalen und dunkelgrünen Blättern steht. Die Blätter können bis zu 50 cm lang werden und stehen steif ab, was entfernt an eine Palme erinnert. Der Stamm dieser Pflanzen verholzt erst nach einiger Zeit und wächst dadurch in di Breite. Die weißlichen Blüten blühen nachts, wobei sie besonders gut duften. Als Früchte trägt der Drachenbaum kleine rote Beeren.

Besonderes:
Unter Drachenblut versteht man einmal das Harz, das durch anzapfen des Stammes gewonnen wird. Es gilt als Wundermittel in der Wundheilung. Die Ureinwohner der Kanarischen Inseln verwendeten früher das Harz auch um ihre Toten zu mumifizieren. Heutzutage wird es oft als Alternative zu Sprühpflaster verwendet.