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Durian

Durian

Durian © K. Wothe

Ordnung:
Durian ist die stachelige Frucht des Durian- oder Zibetbaumes, der zur Ordnung der Malvenartigen (Malvales) gehört.

Familie:
Er gehört zur Familie der Wollbaumgewächse (Bombacaceae), der wissenschaftliche Name ist Durio zibethinus.

Verbreitung/Lebensraum:
Der Zibetbaum stammt aus dem südostasiatischen Raum, wo er seit Jahrhunderten angebaut wird. Es handelt sich dabei um die bekannteste Frucht Malaysias. Mittlerweile werden sie auch -  allerdings eher - selten in feuchttropischen Gebieten Afrikas und Lateinamerikas angebaut.

Aussehen:
Der Zibetbaum gehört zur Familie der Wollbaumgewächse und kann bis zu 40 m hoch werden. Er besitzt einen langen schlanken Stamm mit einer hoch sitzenden Krone. Die länglichen Blätter können bis zu 28 cm lang und zehn Zentimeter breit werden. Sie sind bronzefarben oder olivgrün gefärbt und haben eine glatte, glänzende Oberseite. Der Zibetbaum trägt fünf bis sechs Zentimeter lange hellgelbe Blüten, die sich in weniger als 24 h öffnen, bestäubt werden und wieder schließen. Daraus entwickelt sich eine grüngelbe ovale kopfgroße Frucht, die über und über mit kleinen Dornen besetzt ist. Beim Öffnen der Frucht kommt eine Reihe brauner, kastanienförmiger Samen zum Vorschein, umhüllt von saftigem, hellem Fruchtfleisch. Es hat eine puddingähnliche Konsistenz und einen unverwechselbaren, nussigen, süßen, an überreifen Käse erinnernden Geschmack. Die reifen Früchte riechen penetrant eigenartig süßlich faulig.

Besonderes:
Aufgrund ihres üblen Geruchs nach „fauligen Zwiebeln und altem Käse“ ist die Frucht in Asien in vielen Hotels und öffentlichen Verkehrmitteln verboten. Das extrem nahrhafte Fruchtfleisch kann in vielen verschiedenen Varianten gegessen werden, süß oder salzig, roh, gekocht oder frittiert. In einem philippinischen Märchen, gewinnt ein König das Herz seiner Liebsten durch die Frucht des Zibetbaumes. Durch falsches Verhalten des Königs, legt ein Zauberer jedoch einen Fluch auf die Frucht, was die Ursache des schlimmen Geruchs ist.