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Falter

Schmetterlinge und Falter

Schmetterlinge © E.Mannigel

Ordnung:
Die Ordnung der Schmetterlinge oder Falter bilden mit mehr als 180.000 beschriebenen Arten zu der artenreichsten Insektenordnung.

Familie:
Die Familie der Insekten - der Wissenschaftliche Name ist Lepidoptera

Verbreitung/Lebensraum:
Schmetterlinge sind auf der ganzen Erde verbreitet. Nur in sehr kalten Gebieten gibt es keine Schmetterlinge. Meistens kommen Schmetterlinge auf Wiesen, auf Feldern, an Büschen, an Waldrändern und in Wäldern vor. Wo Pflanzen wachsen, können Schmetterlinge leben.

Aussehen:
Das auffälligste und wahrscheinlich auch das schönste Merkmal der Schmetterlinge sind die vier großen, oft farbenfrohen Flügel. Nachtfalter sind eher dunkel, so sind sie in der Nacht besser getarnt. Sie haben auch einen kräftigeren Körper, der flaumiger ist als bei den tagaktiven Schmetterlingen. Diese haben einen eher feingliedrigen Körper. Sonst gibt es keine großen Unterschiede zwischen den beiden Formen der Falter. Die Farbe auf den Flügeln entsteht durch feine Farbschuppen, in die Farbstoffe eingelagert sind. Die schillernden Farben entstehen durch das Licht, das auf die Farbschuppen fällt. Ohne diese Farbschuppen wären die Flügel durchsichtig. Schmetterlinge besitzen den typischen Körperbau aller Insekten. Am Kopf sitzen die großen Facettenaugen, die aus vielen kleinen Augen bestehen. Falter verfügen über einen dünnen  Saugrüssel, den sie weit ausrollen können, um bis tief unten in die Blüte zu gelangen. Weiter tragen sie die Fühler (auch Antennen genannt) am Kopf. An ihnen sitzt der fein ausgebildete Geruchssinn. Die Fühler haben ganz unterschiedliche Formen, teilweise sind sie fadenförmig, keulenförmig oder sehen aus, wie eine große Feder. Oft sind sie bei Männchen und Weibchen unterschiedlich ausgebildet.

Ernährung:
Fast alle Schmetterlinge sind Pflanzenfresser und ernähren sich vom Nektar und Pollen der Blüten. Daher sieht man sie meistens von Blüte zu Blüte fliegen. Es gibt einige Ausnahmen, wie zum Beispiel Motten, die sich von Kleiderwolle ernähren. Einige wenige Schmetterlinge ernähren sich vom Blut bestimmter Säugetiere. Zuweilen sieht man auch Schmetterlinge an Pfützen oder sogar am oder auf Meer, auf die Art und weise nehmen sie lebenswichtige Mineralsalze auf.

Vermehrung:
Nachdem das Männchen durch einen Balztanz um das Weibchen geworben hat, geben beide Partner Duftstoffe ab und es kommt zur Paarung.  Wenn das Weibchen einen geeigneten und sicheren Ort zur Eiablage gefunden hat, legt sie die Eier ab. Meist an Blattunterseiten, in Baumrinde oder an größere Halme. Nach zwei bis drei Wochen schlüpfen die wurmähnlichen Raupen aus den Eiern. Sie sind farblich oft gut an ihre Umgebung angepasst, grasgrün oder eher dunkel wie das Laub. Raupen häuten sich, bis sie ihre endgültige Größe erreicht haben. Das Raupenstadium wird auch das Fressstadium genannt, weil sie in diesem Stadium extrem viel Nahrung zu sich nehmen müssen. Stimmen die Umstände, fängt die Raupe mit der Verpuppung an, wozu sie einen ruhigen Ortbenötigt. Puppen der Nachtfalter graben sich oft in die Erde, die der Schmetterlinge wickeln sich in Blätter oder hängen sich an Äste und Blätter. Das Tier ruht nun im Inneren und es findet der Umbau von der Raupe zum fertigen Schmetterling statt. Das Puppenstadium, genauso wie das Raupenstadium, kann  bei den verschiedenen Arten unterschiedlich lange andauern. Nach der Verpuppung kämpft der fertige Schmetterling sich aus dem Kokon. Es kann  einige Stunden dauern bis er endlich losfliegen kann.

Besonderes:
Schmetterlinge sind dazu in der Lage, das für uns Menschen unsichtbare Ultraviolettes Licht (UV-Licht) zu sehen. Dies dient den Faltern als Orientierungsmittel, selbst bei bedecktem Himmel können sie ihren Sonnenkompass nutzen. Speziell für die Monarch Schmetterlinge ist das wichtig. Diese Art fliegt, ähnlich wie Zugvögel im Herbst von Kanada nach Mexiko und im Frühling wieder zurück. Eine immense Strecke für ein solch kleines Tier! Zudem erkennen sie dadurch die farbenfrohen Blüten besser.