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Kakao

© K. Wothe

 

Kakao

 

Ordnung:
Kakaobohnen sind die Samen des Kakaobaums, der zur Ordnung der Malvenartigen (Malvales) gehört.   

Familie:
Er gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae), der wissenschaftliche Name ist Theobroma cacao.

Verbreitung/Lebensraum:
Zur Gattung der Kakaobäume gehören rund 20 Arten, diese sind sowohl Bäume als auch Büsche und wachsen in den Regenwäldern Lateinamerikas. Kakao verträgt keine Temperaturen unter 16°C und benötigt gute Böden und viel Wasser.

Aussehen:
Der Kakaobaum ist ein hoher schlanker Baum, der bis zu 15 m hoch werden kann. Er braucht viel schatten und immerfeuchten Boden, da er im Unterholz des tropischen Regenwaldes wächst. Wird Kakao auf Plantagen angebaut, werden die Bäume immer sehr niedrig gehalten. Der immergrüne Kakaobaum trägt schmale längliche Blätter die bis zu 30 cm lang werden können. Die teils rosa teils gelblichen Blüten entstehen direkt am Stamm und treten das ganze Jahr über auf, allerdings blüht der Baum das erstemal im Alter von drei Jahren. Die Bestäubung geschieht durch kleine Insekten, wie zum Beispiel Mücken. Die Frucht wird circa 25 cm lang und 10 cm breit und kann bis zu 500 Gramm wiegen. Sie ist grün und mit der Reife wird sie gelb. Im Inneren sind in fünf Reihen 25 bis 50 Kakaobohnen angeordnet, die von weißem Fruchtfleisch umgeben sind. Aus diesen Bohnen wird auch das Kakaopulver und die Schokolade hergestellt.

Besonderes:
Im Aztekenreich wurde bereits Kakao getrunken, der allerdings eher scharf als süß war. Den Spaniern gefiel der Kakao auf Anhieb als diese das Aztekenreich eroberten. So kam er 1519 nach Europa und im 17. Jahrhundert dann auch nach Deutschland, wo er anfangs als Arznei in Apotheken verkauft wurde. Er sollte von Schmerzen befreien und das allgemeine Wohlbefinden verbessern.