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Kolibri

Kolibri

Kolibri © K. Wothe

Ordnung:
Die Kolibris stellen die einzige Familie der Ordnung der Kolibriartigen dar. Sie sind mit den Seglervögeln nahe verwand.

Familie:
Die Familie der Kolibris umfasst mehr als 100 Gattungen mit mehr als 330–340 Arten. Wissenschaftlicher Name ist Trochilidae.

Verbreitung/Lebensraum:
Von den zahlreichen Arten leben in freier Wildbahn die meisten in der Nähe des Äquators. Sie hausen in Halbwüsten und zum großen Teil in den Waldgebieten des Amazonas.

Aussehen:
Kolibris sind die kleinsten Vögel der Welt. Die kleinste Art innerhalb der Kolibris sind gerade mal 6 cm groß, die größte misst ganze 25 cm. Das Gefieder ist oft leuchtend bunt und durch den Lichteinfall erscheint es metallisch glänzend. An der Form des Schnabels, kann man die verschiedenen Kolibriarten von einander unterscheiden, denn jede Art ist auf einen anderen Blütentyp spezialisiert. Mit ihrer langen, gespaltenen Zunge, die wie ein Strohalm geformt ist gelangen sie an den süßen Nektar, der tief in der Blüte sitzt.

Ernährung:
Durch ihren besonderen Flugstil verbrauchen Kolibris enorm viel Energie. Diese müssen sie durch ständiges Saugen an Blüten wieder zu sich nehmen. Der Blütennektar von dem sie sich hauptsächlich ernähren ist eine sehr energiereiche Nahrung. Ansonsten stehen auch kleine Insekten, Pollen und Früchte auf dem Speiseplan. Flüssigkeit nehmen sie meist durch Regenwasser zu sich.

Vermehrung:
Nach aufwendigem Balzverhalten des Männchens kommt es zur Paarung mit dem Weibchen. Kurz danach fängt es damit an ein kleines, gut verstecktes Nest aus Spinnweben, Pflanzenwolle, Flechten oder Moos zu bauen. Im Abstand von zwei Tagen legt sie zwei Eier, die sie bis zu 19 Tage bebrütet. Drei bis vier Wochen umsorgt die Kolibrimutter die Jungen indem sie sie bis zu 140 Mal pro Tag füttert.

Besonderes:
Kolibris fliegen mit einer sehr hohen Frequenz von bis zu 80 Flügelschlägen pro Sekunde. Das ermöglicht ihnen, auch rückwärts oder seitwärts zu fliegen, oder in der Luft stehen zu bleiben. Eine besonders stark ausgeprägte Beweglichkeit in den Schultergelenken der Tiere, macht fast jede Flügelstellung möglich. Die nötige Brust- und Schultermuskulatur macht beim Kolibri ein viertel des gesamten Gewichtes aus. Das Herz ist besonders groß und schlägt 400 - 500-mal pro Minute.