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Kröte

© K. Wothe

 

Kröte

Ordnung:
Kröten gehören zur Ordnung der Froschlurche (Anura).

Familie:
Die Familie der Kröten ist weltweit mit mindestens 35 Gattungen und rund 500 Arten verbreitet, der wissenschaftliche Name ist Bufonidae. Die artenreichste Gattung (280 Arten) ist die Echte Kröte, mit dem wissenschaftlichen Namen Bufo.    

Verbreitung/Lebensraum:
Echte Kröten kommen weltweit von den kalt-gemäßigten bis in die tropischen Zonen vor. Sie bevorzugen die Nähe von Gewässern, die sie auch für die Fortpflanzung aufsuchen.   

Aussehen:
Echte Kröten sind meist braun oder grau, so dass sie farblich gut an ihren Untergrund angepasst sind. Sie haben einen plumpen, schwerfällig wirkenden Körperbau mit etwas unförmigen Beinen. Daher können sie auch nicht besonders gut springen und sind auch keine guten Schwimmer. Ihre Haut ist übersät  von größeren Warzen, in denen die Sekretdrüsen enden. Damit können einige Arten ein Gift absondern, mit dem sie sich vor Fressfeinden schützen, andere sondern damit eine Flüssigkeit aus, um sich vor Vertrocknung zu schützen. Im Gegensatz zu den Fröschen sind sie grundsätzlich zahnlos. Sie haben kleine, oft gelbliche Augen und besitzen eine klebrige Zunge um ihre Beute zu fangen.

Ernährung:
Kröten ernähren sich von verschiedenen Insekten, Würmern, Schnecken, Asseln und Spinnen. Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv und halten sich tagsüber eher versteckt.   

Vermehrung:
Bei der Paarung umklammert das Männchen den Rücken des Weibchens. Der Laich wird in der Regel in langen, perlenkettenartigen Schnüren im Wasser abgelegt. Daraus entwickeln sich Kaulquappen, die bei den verschiedenen Arten in unterschiedlichen Zeiten auf das Landleben umsteigen. Zu diesem Zeitpunkt sind sie meist noch recht klein und entwickeln sich erst in den folgenden Monaten zur ausgewachsenen Kröte. 

Besonderes:
Im Mittealter galten die Kröten als Hexentiere, weil sie so hässlich waren und waren oft Bestandteil von Zaubertränken. Im alten China galten sie dagegen als Glücksbringer.