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Mais

 

Mais

Ordnung:
Mais gehört zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales).

Familie:
Er gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae), der wissenschafltiche Name ist Zea mays.  

Verbreitung/Lebensraum:
Ursprünglich kommt der Mais aus Mexiko, wird aber heute weltweit angebaut. Die Züchtungen werden dem lokalen Klima angepasst. Es gibt etwa 50.000 Arten.  

Aussehen:
Mais erinnert von seiner Wachstumsart stark an Gras. Er kann bis zu drei Meter hoch werden. Wie die meisten Süßgräser wächst er einjährig und blüht im Sommer. Nach dem Keimen werden zunächst Blätter und Blütenstand ausgebildet und dann erfolgt das rasante Längenwachstum. Es wird ein langer und unverzweigter Stängel gebildet. Die ebenfalls sehr langen, dunkelgrünen Blätter können bis zu einem Meter hoch werden. Am unteren Ende des Stängels bilden sich viele kleine Wurzeln. Am oberen Ende wächst bei den männlichen Pflanzen eine Rispe, das ist die männliche  Blüte. Bei den weiblichen Pflanzen bildet sich der Kolben. Er ist umwickelt von Hüll- oder Scheidenblättern, den sogenannten Lieschen. Die langen rötlichen Maisfasern fangen im Wind den Pollen auf, damit sich die Maiskörner bilden können. Die Maiskörner können je nach Art unterschiedliche Farben haben es gibt gelbe, rötliche oder sogar dunkelblaue Körner.

Besonderes:
In Mittelamerika gehört Mais zu den ältesten Kulturpflanzen und bildet die Basis der süd- und mittelamerikanischen Ernährung. So hat Mais auch eine große Bedeutung in der Mythologie der Indiovölker Lateinamerikas erhalten. Es gab zum Beispiel einen Maisgott, mit Kopfschmuck aus Maiskolben. In der mittel- und südamerikanischen Kunstgeschichte spielt  Mais ebenfalls eine große Rolle.