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Papagei

Papagei

Ara © P.Gondecki

Ordnung:
Die Ordnung der Papageien gehört zum Unterstamm der Wirbeltiere, und umfasst rund 350 Arten.

Familie:
Es gibt Familien der Kakadus, Lories und die eigentlichen Papageien mit dem wissenschaftlichen Namen Psittacidae.

Verbreitung/Lebensraum:
Die meisten Papageienarten leben in den tropischen Regenwäldern, besonders im Amazonasgebiet.

Aussehen:
Typisch für alle Papageienarten ist die extrem aufrecht Körperhaltung und der gebogene und sehr kräftige Schnabel. In der Farbe des Gefieders und in der Körpergröße können sie sich jedoch sehr unterscheiden. Besonders beliebt ist der hellrote Ara mit seinen bunten Federn, der Graupapagei wiederum trägt ein graues Federkleid. Zu den größten unter ihnen zählt der Blauara. Er hat ein tiefblaues Gefieder und kann bis zu einem Meter lang werden. Charakteristisch für ihr Leben in den Baumwipfeln ist ihr Kletterfuß, mit dem sie sich wunderbar an Ästen und anderem festhalten können. In freier Wildbahn hört man oft ihr lautes Krächzen und Trillern schon von weiter Ferne.

Ernährung:
Papageien lieben Früchte, Blüten und Samen. Sie ernähren sich vorwiegend von pflanzlicher Kost, jedoch je nach Art kommen mal mehr mal weniger Insekten und Insektenlarven dazu.

Vermehrung:
Für die Ablage der Eier und Aufzucht der Jungen nutzen Papageien Baumstämme in denen sie Bruthöhlen einrichten. Die Brutdauer beträgt je nach Papageienart 22 bis 30 Tage, wobei viele Arten nur einmal im Jahr brüten.

Besonderes:
Der gebogene Schnabel der Papageien ist eine Besonderheit. Sie können ihn als Werkzeug für alle möglichen Aufgaben einsetzen. Zum klettern, beißen, schneiden und zur Verteidigung wird er benutzt. Eine andere Besonderheit ist die Art und Weise des Fressens. Oft führen sie die Nahrung mit dem Fuß zum Schnabel. Diese Angewohnheit findet man äußerst selten unter Vögeln.
Papageien zählen mit den Raben und den Spechten zu den intelligentesten Vögeln. Sie sind bekannt dafür, dass sie in Gefangenschaft sprechen lernen können. Neue Untersuchungen ergaben, dass sie nicht einfach nur Wörter nachsprechen, sondern auch Gegenstände mit ihnen in Verbindung bringen können.