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Papaya

© AMEC

 

Papaya

Ordnung:
Die Papaya gehört zur Ordnung der Kreuzblütlerartigen (Brassicales).

Familie:
Sie gehört zur Familie der Melonenbaumgewächse (Caricaceae), der wissenschaftliche Name ist Carica papaya.

Verbreitung/Lebensraum:
Ursprünglich kommt die Papaya aus Mittelamerika. Schon lange bevor Kolumbus den amerikanischen Kontinent erreichte, bauten die indigenen Bewohner aus diesen Regionen Papayas an. Durch die Spanier kam die Papaya schließlich nach Afrika und Europa,  mittlerweile ist sie auch in Asien stark verbreitet.

Aussehen:
Die kurzlebige Papayapflanze ist schwer einzuordnen, da sie weder ein Baum noch ein Strauch ist. Sie hat einen langen, schlanken circa zehn Meter hohen „Stamm“ und erinnert entfernt an eine Palme, da sie endständig eine kleine Blätterkrone trägt. Diese Krone wird durch mächtige, dunkelgrüne und tief gezackte Blätter gebildet, die bis zu 70 cm lang werden. In den Blattachseln – direkt am Stamm - entspringen die gelbweißen Blüten aus denen die Papayafrüchte heranwachsen. Diese länglich-ovalen, orangegelben Früchte können in der Größe stark variieren und bis zu einem Kilogramm schwer werden. Nach der Bestäubung durch Insekten entwickeln sich über ein ganzes Jahr hinweg. Unter der glatten, festen Schale liegt ein butterweiches, süßes Fruchtfleisch. Die Innenhöhle der Frucht ist gefüllt mit kleinen Kernen, die sehr an Pfefferkörner erinnern, auch vom Geschmack her.

Besonderes:
Die Papaya ist bekannt für das in ihr enthaltene Enzym Papain. Es kommt in Form von grünem Pulver auf den Markt ist gut  für die Fleischverdauung und soll stark entzündungshemmend wirken. Es wird sogar in der Textilindustrie verwendet um das Eingehen von Wolle und Seide zu verhindern.