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Süßkartoffeln

© A. Enke

 

Süßkartoffel

Ordnung:
Die Süßkartoffel gehört zur Ordnung der Nachtschattenartigen  (Solanales).

Familie:
Sie gehört zur Familie der Windengewächse (Convolvulaceae), der wissenschaftliche Name ist Ipomoea batatas.

Verbreitung/Lebensraum:
Laut dem deutschen Naturforscher Alexander von Humboldt ist Südamerika die Heimat der Wildform der Süßkartoffel, wo sie nach wie vor eine sehr wichtige Kulturpflanze ist. Man nimmt an, dass sie noch vor der Kartoffel über die kanarischen Inseln Europa erreichte. Heute ist sie in vielen Ländern der Welt ein wichtiges Grundnahrungsmittel.

Aussehen:
Die Süßkartoffel ist eine tropische mehrjährige Knollenfrucht, die zu den Windengewächsen gehört. Die am Boden liegenden, mehrere Meter langen Sprossen erinnern entfernt an Efeu. Die wechselständigen Blätter wachsen entlang dieser Sprossen und können im Aussehen sehr variieren. An den Knoten dieser Sprosse bilden sich Wurzeln die teilweise als Nährwurzeln dienen und andererseits als Speicherwurzeln. Bei letzteren hansdelt es sich um spindelförmige Knollen, die bis zu einer Tiefe von 20 cm wachsen und ein Gewicht von drei Kilogramm erreichen können. Diese dienen der Pflanze als Kohlenhydratspeicher und haben eine weißliche oder blassrote Färbung. Die Pflanze entwickelt wunderschöne weißrötliche, trichterförmige Blüten.

Besonderes:
Aus verschiedenen Funden in alten Gräbern der früheren indigenen Bewohner Perus geht hervor, dass die Süßkartoffel schon angebaut wurde, lange bevor Kolumbus das Land entdeckte. Die Knolle kann zu Mehl, Stärke, Sirup und Alkohol weiter verarbeitet werden.