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06.12.2017

Augen auf beim Schoko-Kauf! 5 Tipps für regenwaldfreundliche Weihnachten

Die Adventszeit bringt uns Plätzchen, Glühwein und natürlich Schoko-Nikoläuse. Haben Sie auch schon einen bekommen? Dann schauen Sie doch mal auf die Zutatenliste! Denn in all den Leckereien steckt jede Mengen Regenwald: z.B. Kakao, Zimt, Vanille oder auch Palmöl. Mit diesen 5 Tipps können Sie Ihren Lieben in der Weihnachtszeit eine Freude machen und gleichzeitig etwas für den Regenwaldschutz tun.

Adventszeit - Regenwald-freundliche Plätzchen

Leckere Weihnachtsplätzchen gehören für viele zur Adventszeit. Wie man damit noch Regenwald schützen kann, erklärt OroVerde in seinen Tipps.

1. Faire Bio-Schokolade ohne Palmöl kaufen

Achten Sie beim Kauf auf Fairtrade- und Biosiegel. Durchblick durch den Siegeldschungel bietet unser Flyer „Schokolade". Schauen Sie sich die Zutatenliste an: Begriffe wie Pflanzenfett, Pflanzenöl, Palmit, oder „pflanzliche Fette und Öle“ sind Hinweise auf Palmöl. Schoko-Hersteller, die kein Palmöl verwenden, finden Sie z.B. hier
Kakao- und Palmölplantagen tragen weltweit zur Vernichtung des Regenwaldes bei. Dabei bietet gerade der waldschonende Kakao-Anbau riesige Chancen: für den Schutz der Wälder und als nachhaltige Einkommensquelle für die Kleinbauern vor Ort. Wie das geht, können Sie in unseren Projekten in Guatemala sehen. 


2. Regenwald in der Keksdose? Ja und nein

Viele unserer liebsten Backzutaten kommen ursprünglich aus dem Regenwald, z.B. Kakao bzw. Schokolade, Vanille, Zimt, Ingwer oder Gewürznelken. Sie sind aus Glühwein, Lebkuchen und Plätzchen nicht wegzudenken. Achten Sie beim Einkaufen auf Bio-Qualität und möglichst fairen Anbau und vermeiden Sie Palmöl!
Lesen Sie mehr Informationen zum Thema Palmöl.

3. Kerzen aus Bienenwachs kaufen

Die beiden wichtigsten Grundstoffe für Kerzen Stearin und Paraffin, werden aus Palmöl bzw. aus Erdöl hergestellt. Für Ölpalmplantagen und Erdölförderung wird jedoch viel Regenwald vernichtet. Das RAL-Gütezeichen tragen herkömmliche Kerzen, die auf Schadstoffe geprüft und nicht gesundheitsschädlich sind. Die Umweltauswirkungen der Produktion werden hier nicht geprüft. Die umweltfreundlichste Alternative sind Bienenwachskerzen. Sie sind zwar um einiges teurer, aber ein zu 100% natürliches Produkt und sie riechen gut. Viele Imker bieten Kerzen oder auch Kerzenplatten zur Herstellung eigener Kerzen an. 


4. Phantasievolle Geschenkverpackung ohne Plastik und Tropenholz

Eine schöne Verpackung freut den Beschenkten. Doch das meiste Geschenkpapier landet auf dem Müll. Darum ist es besonders wichtig, hier auf umweltfreundliche Materialien zu achten. Achten Sie beim Kauf von Geschenkpapier auf den Blauen Engel (100% Recyclingpapier) und verzichten Sie auf alubeschichtete Papier. Auch Kalenderblätter lassen sich auch wunderbar zu einer Geschenkverpackung umfunktionieren. Oder Sie werden selbst kreativ und bemalen oder bestempeln Stoffe oder Packpapier. Zum Verschnüren der Päckchen lassen sich bunte Bänder anstelle von Plastik-Klebestreifen verwenden. Die Bänder kann man im nächsten Jahr dann wiederverwenden.
Mehr Informationen zu Recyclingpapier finden Sie auf unserem Papier-Flyer zum Thema, den Sie bestellen können.

5. Festtagsbraten regional und bio oder vegetarisch

Wenn an den Feiertagen alle zusammenkommen, wird in vielen Familien fürstlich aufgetischt. Weihnachtsgans oder Festtagsbraten aus regionaler Bio-Landwirtschaft garantiert Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, mit wenig Medikamenteneinsatz und vor allem ohne Soja aus dem Regenwald als Futtermittel.
Mehr Informationen zu Soja und Fleisch finden Sie im OroVerde-Verbraucherflyer. 


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