Faultier

Faultier

Eher clever als faul

Auch wenn sich das Faultier scheinbar in Zeitlupe von Ast zu Ast hangelt, so trägt es  seinen Namen zu Unrecht. Dieser Regenwaldbewohner schläft nämlich weit weniger als bisher angenommen: nur 9,5 Stunden am Tag! Das Faultier  ernährt sich von sehr nährstoffarmen Blättern und hat dadurch extrem wenig Energie zur Verfügung. Auf schlaue Art nutzt es diese Energie aber optimal (laaaaangsame Bewegungen, niedrige Körpertemperatur). Vielleicht ist dann doch eher ein "Schlautier"?

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für den Regenwald als faszinierenden Lebensraum

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Fakten zur Spende

Es hat die Haare schön ... ähh, grün!

Wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man einen grünlichen Schimmer im Fell des Faultiers. Dieser kommt daher, weil das Fell ein eigener kleiner Lebensraum ist: Motten, Fliegen, Käfer und weiteres kleines Krabbelgetier, sie alle haben dort ein flauschiges Zuhause gefunden. Deren Anwesenheit sorgt dafür, dass sich im Fell des Faultiers ebenfalls gerne Algen anlagern. Diese bringen dem Faultier zwei Vorteile: Zum einen ist es durch den grünlichen Farbton schwerer in den Baumwipfeln auszumachen, zum anderen sorgen die Algen für einen gesunden und praktischen Snack zwischendurch. 

Übrigens: Fossilienfunde zeigen, dass es schon vor über 30 Millionen Jahren Faultiere auf der Erde gegeben hat. Allerdings waren diese häufig deutlich größer, als es unsere heutigen Faultiere sind. Zu den Riesenfaultieren zählten auch Vertreter der größten Gattungen Megatherium. Diese konnten eine Körperlänge von sechs Metern erreichen. Vor etwa 10.000 Jahren starben die meisten großen Faultierarten aus. Heutzutage gibt es nur noch sechs Arten, die man entweder einer der beiden Gattungen Zweifinger- oder Dreifingerfaultier zurechnet.

Faultiere benötigen Bäume in intakten Wäldern. Unser Ziel ist es, Regenwälder zu schützen, degradierte Waldgebiete zu regenerieren und Kahlschlagflächen mit heimischen Baumsetzlingen wiederaufzuforsten.  

Dr. Elke Mannigel, Teamleiterin internationale Projekte

So wirkt Ihre Spende!

Von jedem Euro, der gespendet wird:

… gehen 82 Cent in unsere Projekte zum Regenwaldschutz …

… benötigen wir 14 Cent für die notwendige Verwaltung …

… und 4 Cent um weitere Menschen für den Regenwaldschutz zu gewinnen.


Schon gewusst?
  • Um ihre Hauptspeise Blätter zu fressen müssen die Faultiere oft nur den Kopf drehen oder heben. Dafür verfügen sie sogar über zusätzliche Halswirbel!
  • Faultiere, die sich an Land nur so schwerfällig fortbewegen, sind erstaunlich gute Schwimmer.
  • Dreifingerfaultiere verlassen etwa alle 8 Tage die schützenden Baumwipfel und klettern herunter auf den Boden um Kot abzusetzen. Zweifingerfaultiere machen sich diese Mühe nicht und lassen Kot einfach nach unten fallen.

Mit Regenwaldschutz die Heimat der Faultiere sichern

Abgesehen von zwei Faultierarten, dem Kragenfaultier und dem Zwergfaultier, sind nach der Liste der bedrohten Arten der IUCN nicht bedroht. Aber: Die Zerstörung der Regenwälder schreitet voran und somit schrumpft der Lebensraum der Faultiere immer weiter. Jetzt haben wir noch die Chance diese Entwicklung zu stoppen - mit den innovativen Regenwaldschutzprojekten von OroVerde, z. B. in Guatemala und Ecuador. Ist Ihnen das Schicksal der Faultiere wichtig? Dann unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende! Vielen Dank für Ihre Hilfe!

 

 

Fotonachweis: JanossyGergely via Fotolia (Titelbild); K. Wothe (Gitarrenkäfer)

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Andrea Steingrebe & Nina Burkhardt
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