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Hurrikan Ike wütet im Nationalpark Alexander von Humboldt

Der Wirbelsturm Ike erreichte am 7. September mit Windgeschwindigkeiten bis zu 195 Stundenkilometer die Ostküste Kubas und brachte verheerende Folgen für das gesamte Land mit sich. Auch im Nationalpark Alexander von Humboldt, dem Projektgebiet von OroVerde in Kuba, hinterließ Hurrikan Ike seine Spuren.

Vor allem die Küstenregionen sind von den Zerstörungen betroffen, wo die meterhohen Wellen Schäden an den Wohnhäusern und der Infrastruktur anrichteten. Allein in der Gemeinde Nibujón wurden 65 Wohnhäuser komplett zerstört, 157 Personen mussten evakuiert werden. Weitere Schäden betreffen unter anderem das Verkehrsnetz und die Stromversorgung, öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Gesundheitszentren sowie die Landwirtschaft.

 

Geringer fallen die Auswirkungen des Wirbelsturmes in den inneren Zonen des Parks aus. Dennoch wurden zahlreiche Bäume entwurzelt und Wanderwege verwüstet. Die Einrichtungen des Nationalparks konnten durch ein schnelles Handeln der zuständigen Personen fast vollständig bewahrt werden. Die tatsächlichen Ausmaße der Katastrophe innerhalb des Parks können jedoch aufgrund erschwerter Erreichbarkeit einiger Gebiete noch nicht vollständig festgestellt werden. Die Wiederaufbauarbeiten hingegen laufen schon auf Hochtouren. Rasch begannen die Parkmitarbeiter die Wege wieder herzustellen, das geräumte Holz dient gleichzeitig zum Wiederaufbau zerstörter Wohngebiete. Um in dieser Notsituation handeln zu können bitten die Kubaner um Hilfe.

Mit Ihrer Spende organisieren wir

  • akute Hilfe für die betroffenen Familien im Nationalpark
  • Werkzeug wie Macheten, Sägen und Taschenlampen für die Reparaturarbeiten im Park
  • notwendigen Treibstoff für Hilfsfahrzeuge