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KlimaWald unterzeichnet Memorandum of Understanding

Das Projekt KlimaWald unterzeichnet eine Kooperationsvereinbarung mit Vertreter*innen einer Initiative der karibischen Umweltministerien. Die Idee dahinter? Nur gemeinsam können Klimaschutz und Anpassungen an den Klimawandel überregional und über Landesgrenzen hinweg erfolgreich sein.

Unterzeichnung der Kooperatiosvereinbarung (c)Welthungerhilfe

Die karibischen Inselstaaten eint ihre einzigartige Natur. Das türkisblaue Wasser mit weißen Sandstränden und tropischen Wälder mit einer beeindruckenden biodiversen Pflanzen- und Tierwelt. Doch die Inselstaaten eint leider auch, dass genau diese Natur von den Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar bedroht ist. In den letzten Jahren nahmen die Trockenheit und Starkregenereignisse in der Karibik merklich zu. Vor allem für die ländliche Bevölkerung hat das wiederum gravierende Auswirkungen auf ihre Ernten und Einkünfte. Denn die Menschen dort leben überwiegend von der konventionellen Landwirtschaft. Und die ist den Folgen des Klimawandels kaum gewachsen.

Die Welthungerhilfe, OroVerde und sechs lokale Partnerorganisationen erarbeiten deshalb im Biologischen Korridor in der Karibik naturnahe Lösungen und Anpassungen an die Folgen des Klimawandels. Für die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen ist es wichtig, dass verschiedene Akteure der jeweiligen Regionen an einen Tisch gebracht werden und sich gegenseitig unterstützen. Für das Projekt KlimaWald ist es deshalb ein bedeutender Fortschritt, dass in der vergangenen Woche eine Kooperationsvereinbarung mit dem Sekretariat der Initiative „Biologischer Korridor in der Karibik“ (Span. Corredor Biológico en el Caribe, kurz CBC) unterzeichnet werden konnte. Der CBC ist eine gemeinsame Initiative der Umweltministerien von Kuba, Haiti, Puerto Rico und der Dominkanischen Republik.

Gemeinsam mit starken Ökosystemen dem Klimawandel trotzen

In der Vereinbarung sichert das Sekretariat zu, die KlimaWald-Projektziele langfristig zu fördern. Dabei sollen regional, d.h. auch über Landesgrenzen hinweg, Ökosysteme gestärkt werden, von denen die Menschen vor Ort direkt oder indirekt abhängig sind. In der Fachsprache heißen diese Maßnahmen ökosystembasierte Anpassungen. Sie helfen beispielsweise, dass die Lebensgrundlagen und das Einkommen von Kleinbäuer*innen trotz zunehmender Stürme und Trockenheit gesichert werden können.

Förderer des KlimaWald-Projekts

Dieses Projekt ist Teil der Internationalen Klimaschutzinitiative. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und nukleare Sicherheit (BMU) unterstützt diese Initiative auf Basis einer Bundestagsentscheidung.

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