Hausgarten

Wie bleibe ich in einer immer komplexer werdenden Welt handlungsfähig?

Das ist eine der zentralen Fragen des Projekts „Komplexität verstehen“.

In der ersten Projektbeiratssitzung konnte gestern das Projektteam um Birthe Hesebeck erste Ergebnisse präsentieren. Hierzu gehörten die Formulierung von Lernzielen für Schüler, deren Erreichen ein Handeln in komplexen Systemen ermöglicht und eine Argumentationstechnik, die Gesprächspartner für neue Ideen öffnen kann.

 

Die Mitglieder des Projektbeirats sind Experten in den verschiedenen Themen des Projekts, zum Beispiel Didaktik, Design und Journalismus, und unterstützen das Projektteam mit fachlichem Rat.

Annika Wachten stellte für den Teilbereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) vor, wie systemisches Denken funktioniert und welche Kompetenzen Kinder und Jugendliche erlernen müssen, um in unserer komplexen Welt Entscheidungen treffen und Veränderungen anschieben zu können.

Schnell ergab sich aus der Diskussion, dass eine der wichtigsten Fähigkeiten, der Mut zu Fehlern, den meisten heutigen Schulmodellen entgegenläuft. Von den Experten aus der Didaktik wurde zudem angeregt, dass viele Kompetenzen, die im systemischen Denken gefragt sind, eigentlich in allen Unterrichtsfächern verwendet werden könnten, und nicht nur in naturwissenschaftlichen Fächern nützlich sind.

Im Bereich Nachhaltigkeitskommunikation erläuterte Matthias Linn verschiedene Möglichkeiten, wie Stiftungen, Vereine und andere Akteure der Nachhaltigkeitskommunikation am Thema Interessierte unterstützen können, damit diese erfolgreich Werte und Ideen verbreiten. Hierzu gehören Argumentations- und Gesprächsführungstechniken genauso wie Ideen für neue oder optimierte Darstellungen für komplexe Zusammenhänge, die ein virales Potenzial in den Sozialen Medien entwickeln können.

Das Projektteam bedankt sich bei allen Beiräten für das konstruktive Feedback und die spannenden Diskussionen.

Dieses BNE-Projekt wird gefördert durch die Deutsche Bundestiftung Umwelt und die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

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