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„Wie kann man mit Produkten aus fairem Handel und biologischem Anbau nicht nur die Natur schützen und die lokale Entwicklung stärken, sondern auch Geld erwirtschaften?" Das war die zentrale Frage des Nachmittags. Die zweite Tagung des Projektes „WaldGewinn - Starke Partner für wertvolle Wälder“ am 17.04.18 in der OroVerde-Geschäftsstelle Bonn brachte verschiedenste Akteure zu den Themen Tropenwald, nachhaltiger Kakaoanbau und Wirtschaft zusammen. Im Mittelpunkt stand diesmal die Wertschöpfungskette Kakao.

Um die besten Voraussetzungen für eine nachhaltig angelegte und rentable Wertschöpfungskette für den Waldschutz zu schaffen, muss man die verschiedensten Bereiche betrachten und jeder hat seine ganz eigenen Erfolgsfaktoren, die einen Erfolg zwar nicht garantieren können, aber zumindest dabei helfen, dass Herausforderungen leichter gemeistert werden können und das Produkt der Wertschöpfungskette überhaupt eine Chance auf dem Markt hat. 

Lessons Learned in nachhaltiger Wertschöpfung

Ein Punkt, der immer wieder hervorstach: Eine langfristige Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern und gleichzeitig die Kooperation mit verschiedensten Akteuren wurde als eine gute Voraussetzung für ein langfristig erfolgreich verlaufendes Projekt gesehen. Eine Zusammenarbeit mit staatlichen Organisationen und eine öffentliche Förderung sind wichtig, um solchen Projekten überhaupt zum Start zu verhelfen.
Mit Produkten aus fairem Handel und ökologischem Anbau Natur schützen - und Geld verdienen funktioniert, aber es braucht Zeit, unabhängige oder staatliche Unterstützung und einige andere Faktoren, die berücksichtigt werden müssen!

Das Projekt WaldGewinn ist Teil der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI). Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit (BMU) unterstützt diese Initiative auf Basis einer Bundestagsentscheidung.

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