Green movie: Storyboard © OroVerde - Anna Hömberg

Storyboard

Kreativität zu Papier gebracht

Ein gutes Storyboard ist ein entscheidender Schritt in Richtung fertiger Film. Wer seine Ideen auch zu Papier bringt, hat es leichter, die eigene Filmidee aus dem Kopf auf die Leinwand zu bekommen. Mit einem guten Storyboard kann ein ganzer Film gedreht werden - ohne, dass man nochmal jedes Detail durch-sprechen muss. Kameraperspektive, Bewegungsrichtungen, Dialoge, zeit-licher Ablauf und eingespielte Töne wie Türklingel, Klappern von Absätzen auf Holzfußboden etc. werden im Storyboard festgehalten.

Unser Tipp für den nächsten Clip: Am besten stellt man sich beim Zeichnen immer vor, dass ein Fremder, der die Filmidee nicht kennt, mit diesem Storyboard den Film drehen soll - so wie er geplant ist.

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Das Storyboard richtig verwenden

Die Storyboard-Vorlage pro Gruppe drei- bis viermal ausdrucken, beziehungsweise kopieren. Fertigen Sie, je nachdem wie lange der Film werden soll, noch weitere Kopien an, so dass das Storyboard wächst.

  • Mit den kleinen Kästchen neben jedem Bild wird die Reihenfolge der Bilder festgelegt. Auf der ersten Seite sollten dort also die Ziffern 1 bis 6 stehen. Falls Einstelllungen getauscht werden sollen, müssen dann nur die Ziffern getauscht und nicht die ganze Zeichnung noch einmal neu gemacht werden machen.
  • Dabei kommt es nicht auf die Schönheit der Zeichnungen an, selbst Strichzeichungen -wie im Beispiel- reichen aus, um einen Film umzusetzen. Wichtig dabei ist, dass Details auch im Storyboard deutlich werden. Natürlich kann es nicht schaden, den besten Zeichner der Gruppe zeichnen zu lassen. Je detaillierter die Zeichnung wird, desto besser. Von Strichmännchen bis zu realistischen Figuren ist alles erlaubt.

  • Im großen Kasten daneben ist Platz für die Zeichnung der Szene: Die Handlung und die jeweilige Kameraperspektive sollten deutlich werden.
  • Darunter werden Texte und Dialoge (alles, was gesprochen wird!) sowie jeder Ton, der zu hören sein soll (in unserem Beispiel: eine Türklingel), eingetragen.
  • Ganz zum Schluss legt man noch fest, wie lange die einzelnen Bilder jeweils zu sehen sind (letzter Kasten: „Zeit“). Als Faustregel gilt: etwa 2-3 Sekunden pro Einstellung, in der nicht gesprochen wird. Wenn jemand in der Szene spricht, liest man den Text am besten laut und deutlich vor und stoppt dabei die Zeit. Diese Dauer sollte dann für die entsprechende Einstellung mindestens eingeplant werden.
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