Regenwälder gibt es auf jedem Kontinent der Erde – außer in der Antarktis. Tropische Wälder wachsen zwischen 23° nördlicher und südlicher Breite rund um den Globus. Die immergrünen Tropischen Regenwälder ziehen sich wie ein grüner Gürtel zwischen dem 10° nördlicher und südlicher Breite rund um den Äquator. Das größte zusammenhängende Gebiet an tropischem Regenwald befindet sich am Amazonas in Südamerika.
Regenwälder gibt es sowohl in gemäßigten als auch in tropischen Klimazonen. Neben den tropischen Regenwäldern gehören unter anderem auch Trockenwälder, Mangrovenwälder und Monsunwälder zu den Tropischen Wäldern. Gemäßigte Regenwälder, findet man vor allem an West-Küsten der Kontinente. Der bekannteste gemäßigte Küstenregenwald liegt an der Nord-Westküste Nordamerikas und ist berühmt für seine riesigen Mammutbäume.
Tropische Regenwälder
In tropischen Regenwäldern ist es das ganze Jahr über warm und feucht. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei über 18°C. Es gibt kaum Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten.
Die Sonne steht in den Tropen das ganze Jahr über hoch am Himmel. Durch die Wärme verdunstet viel Wasser. Auch die Pflanzen geben Wasser an die Luft ab. Die feuchte Luft steigt auf und kühlt dabei ab. Es bilden sich Wolken und schließlich fällt Regen über dem Wald. So gelangt ein großer Teil des Wassers immer wieder zurück in den Regenwald. Dieser „Kleine Wasserkreislauf“ ist typisch für die Regenwälder.
Zusätzlich bringen Passatwinde feuchte Luft vom Meer in die Tropen. So gelangt neues Wasser in den Regenwald. Es ersetzt einen Teil des Wassers, das über die Flüsse zurück ins Meer fließt.
Warum wird der Regenwald abgeholzt
Tropische Regenwälder werden aus vielen Gründen zerstört. Einer davon ist der Abbau von Bodenschätzen. Unter dem Regenwald lagern Rohstoffe wie Coltan, das zum Beispiel für elektronische Geräte gebraucht wird. Um diese Rohstoffe abzubauen, werden große Waldflächen gerodet.
Auch Tropenholz ist begehrt. Oft werden nur einzelne wertvolle Bäume gefällt. Doch um das Holz aus dem Wald zu bringen, werden Straßen und Wege gebaut. Dadurch können Menschen leichter in bisher unberührte Waldgebiete gelangen und diese weiter nutzen.
Auch für die Landwirtschaft werden große Regenwaldflächen gerodet oder abgebrannt. Auf den freien Flächen entstehen zum Beispiel Rinderweiden, Sojafelder, Palmölplantagen und Holzplantagen.
Viele Rohstoffe und Produkte aus den Tropen werden auch in Deutschland und Europa genutzt. Deshalb haben wir auch eine Verantwortung, wenn es um den Regenwaldschutz geht. Und diese Verantwortung kann jeder im Alltag wahrnehmen.
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Tropenwaldtypen: Welche Arten von tropischen Wäldern gibt es?
Tropenwälder liegen, wie der Name schon sagt, in den Tropen. Aber aufgepasst: Tropenwald ist nicht gleich Tropenwald. Von den Tieflandregenwäldern bis hin zu den Bergnebel- und Mangrovenwäldern gehört alles dazu – eine atemberaubende Vielfalt.
Die Bedeutung des Regenwaldes: Warum er so wichtig für das Leben auf der Erde ist
Der tropische Regenwald ist aus vielen verschiedenen Gründen von globaler Bedeutung. Er absorbiert Kohlenstoffdioxid, spielt bei der Regulierung des Weltklimas eine entscheidende Rolle, versorgt riesige Gebiete mit genügend Wasser und generiert seinen eigenen Regen.
Die Zerstörung des Regenwaldes: Ausmaß, Ursachen und Folgen
Der tropische Regenwald hat für das Weltklima, die globale Biodiversität und auch uns Menschen eine immense Bedeutung. Trotzdem schreitet die Zerstörung des Regenwaldes immer weiter voran. Was wir jetzt dagegen tun können.
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OroVerde - Die Tropenwaldstiftung
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Fotonachweis: ÖZI´s COMIX STUDIO (Titelbild), T. Klimpel (Tropischer Regenwald)
