Verbrauchertipps zur Europäischen Taxonomie ©Shutterstock/ Alexandros Michailidis, OroVerde/Annelie Finke

Was ist die EU-Taxonomie?

Kriterienkatalog für ökologisch nachhaltiges Wirtschaften

Die „EU-Taxonomie“ ist ein europäisches Gesetz, das EU-weit einheitliche Kriterien für eine Schlüsselfrage unserer Zeit liefern soll: Was ist ökologisch nachhaltiges Wirtschaften?

Diese Kriterien sollen die für den Umwelt- und Klimaschutz relevantesten Wirtschaftszweige (unter anderem Forst-, Energie-, Wasser- und Transportwirtschaft) klare Anhaltspunkte geben, nach denen sie die Nachhaltigkeit ihres wirtschaftlichen Handelns analysieren können. Aufbauend auf diesen Analysen ist die Finanzwirtschaft wiederum verpflichtet auszuweisen, welche Teile ihrer Investitionen den Nachhaltigkeitskriterien der Taxonomie entsprechen. Investor*innen können die so erhöhte Transparenz nutzen, um nachhaltigere Anlageentscheidungen zu treffen.

Damit ist die Taxonomie ein zentraler Baustein dafür, die Finanzierung von Geschäftsmodellen zu fördern, die grüne Zukunftstechnologien entwickeln oder deren Nachhaltigkeit - wie beim naturnahen Waldbau - schon praxiserprobt ist. Dies soll unter anderem die Klimakrise und den Verlust von biologischer Vielfalt effektiv bekämpfen und so den Weg für einen zukunftsfähigen Umbau unserer Wirtschaft und Gesellschaft im Rahmen des EU-Green-Deal zu bahnen. Auch Bürger*innen und Kleinanleger*innen soll sie zur Orientierung dienen, ob Unternehmen sich ehrlich um nachhaltiges Wirtschaften bemühen oder Greenwashing betreiben.

6 Umweltziele, an denen sich die Bewertung für die EU-Taxonomie orientiert:

  1. Klimaschutz
  2. Anpassung an den Klimawandel
  3. Nachhaltige Nutzung von Wasser- und Meeresressourcen
  4. Wandel zu einer Kreislaufwirtschaft
  5. Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzung
  6. Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität

Die jeweiligen Kriterien für jedes dieser Umweltziele werden in separaten Verordnungen definiert.

Während die Verordnungen zu den Umweltzielen 1 und 2 bereits in Kraft getreten sind, befinden sich die Verordnungen für die Umweltziele 3 bis 6 noch im Entwurfsstadium. Außerdem wird es zu mehreren Themen – beispielsweise zu Berichterstattungspflichten oder Landwirtschaft – noch ergänzende Verordnungen geben. Die Taxonomie ist also noch nicht fertiggestellt. Deshalb finden Sie auf dieser Seite regelmäßig aktualisierte Informationen und Analysen zum gegenwärtigen Stand der Dinge.

Beratung und gesellschaftlicher Druck als Voraussetzung für Wirksamkeit

Die Definition einheitlicher Nachhaltigkeitskriterien ist ein Schritt von kritischer Bedeutung für die zukunftssichere Umgestaltung unserer Wirtschaft sowie den Kampf gegen den Verlust von Biodiversität und die Klimakrise. Das machte unter anderem der heftige Streit um die Einstufung von Atomkraft- und Erdgas als nachhaltige Energiequellen deutlich.

Wir wollen Bürger*innen und zivilgesellschaftlichen Organisationen Anhaltspunkte liefern, wo sie genau hinschauen und Druck ausüben müssen, damit die EU-Taxonomie wirklich ihren Zweck erfüllt, statt zu einem zahnlosen Papiertiger zu verkommen. Gleichzeitig wollen wir Unternehmen und politische Entscheidungsträger*innen dabei unterstützen, die ambitionierten ökologischen Zielen nicht aus den Augen zu verlieren sowie frühzeitig Herausforderungen für Umsetzung und Überprüfung zu erkennen.

Zeitplan zur Fertigstellung der EU-Taxonomie

  • 03/2018: EU-Kommission nimmt Aktionsplan für nachhaltige Finanzen an.
  • 07/2018: EU-Kommission setzt technische Expertengruppe (TEG) ein.
  • 03/2020: TEG veröffentlicht Abschlussbericht zur EU-Taxonomie.
  • 06/2020: Taxonomie-Verordnung wird veröffentlicht.
  • 07/2020: Taxonomie-Verordnung tritt in Kraft.
  • 10/2020: Konstituierende Sitzung der Plattform für Nachhaltige Finanzen
  • 04/2021: Delegierte Verordnung zu Umweltzielen 1+2 ("Klimataxonomie") im Grundsatz angenommen.
  • 06/2021: Plattform für Nachhaltige Finanzen präsentiert Entwurf für technische Kriterien für Umweltziele 3-6 („Taxo 4").
  • 01/2022: „Klimataxonomie“ tritt in Kraft. Unternehmen müssen taxonomierelevante Aktivitäten offenlegen.
  • xx/2022: „Taxo 4" veröffentlicht und angenommen.
  • 07/2022: EU-Kommission legt Statusbericht über Anwendung der Taxonomie-Verordnung vor.
  • 01/2023: „Taxo 4" tritt in Kraft; Unternehmen berichten erstmals über Taxonomie-Konformität ihrer Aktivitäten.
  • 01/2024: Finanzunternehmen berichten erstmals über den Stand der Taxonomie-Konformität ihres Anlageportfolios.

Grundlegende Elemente der EU-Taxonomie

Gemeinsam mit der 2019 verabschiedeten Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (SFDR, nach dem englischen Titel) bildet die Taxonomie die ersten beiden Bausteine des EU-Aktionsplans zur Finanzierung von nachhaltigem Wachstum. Die SFDR verpflichtet Finanzmarktakteur*innen, transparent zu machen, inwiefern sie Nachhaltigkeitsaspekte beachten. Der EU Aktionsplan gehört wiederum zum EU-Green Deal, mit dem die EU Klimaneutralität bis 2050 sowie die Entkopplung von Wachstum und Ressourcennutzung erreichen will.

Die EU-Taxonomie besteht aus der Taxonomie-Verordnung selbst, welche die Rahmenstruktur der Taxonomie vorgibt sowie zusätzlichen sogenannten „delegierten Rechtsakten“. In diesen bisher nur teilweise fertiggestellten ergänzenden Verordnungen werden die spezifischen Nachhaltigkeitskriterien für unterschiedliche Wirtschaftsbereiche festgelegt.

Die Rahmenstruktur der Taxonomie-Verordnung

Die Taxonomie-Verordnung an sich trat im Juli 2020 in Kraft und gibt die Rahmenstruktur der Taxonomie vor. Als wichtigste Grundlage der Nachhaltigkeits-Einstufung definiert sie sechs Umweltziele (vgl. Taxonomie-Verordnung, Art. 9):

  1. Klimaschutz
  2. Anpassung an den Klimawandel
  3. Nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen
  4. Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft
  5. Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung
  6. Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme

Um im Rahmen der Taxonomie als nachhaltig eingestuft zu werden, muss eine Wirtschaftsaktivität neben der Beachtung der wichtigsten internationalen Abkommen zu Arbeits- und Menschenrechten (u.a. UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen, IAO-Erklärung über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit, vgl. Taxonomie-Verordnung, Art. 18), einerseits einen „wesentlichen Beitrag“ zu mindestens einem dieser Umweltziele leisten und darf andererseits keines der anderen Umweltziele „erheblich“ beeinträchtigen.

Genau hier liegen zwei Knackpunkte für die weitere Ausgestaltung und die tatsächliche Wirksamkeit der Taxonomie: Was genau stellt einen wesentlichen Beitrag dar und was eine erhebliche Beeinträchtigung? Die Taxonomie-Verordnung selbst liefert dafür zwar grobe Orientierungen (vgl. Taxonomie-Verordnung, Art. 10 bis 16), die Definition der genauen technischen Bewertungskriterien aber in delegierte Verordnungen verlagert. Diese werden also am Ende entscheidend für die tatsächliche Wirkkraft der Taxonomie sein. Ihre Ausgestaltung sollte dementsprechend von zivilgesellschaftlicher Seite eng begleitet werden.

Die Plattform für nachhaltige Finanzen

Eine wichtige Rolle spielt dabei unter anderem die Plattform für nachhaltige Finanzen, ein Expert*innen-Gremium mit 68 Mitgliedern aus Wissenschaft, Finanzwirtschaft und Zivilgesellschaft, welches die EU-Kommission zur Ausgestaltung der Taxonomie berät. 50 Mitglieder wurden in einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren ausgewählt, sieben Plätze wurden für europäische Institutionen wie die europäische Bankenaufsicht, die EU-Umweltbehörde und die Europäische Investmentbank reserviert; die letzten elf mit Beobachter*innenstatus an weitere europäische und internationale Institutionen wie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OECD) und die Europäische Zentralbank vergeben. Obwohl es einige zivilgesellschaftliche Organisationen über die öffentliche Ausschreibung in die Plattform geschafft haben, sind sie im Vergleich zu Wirtschaftsvertreter*innen deutlich unterrepräsentiert. Unabhängige Wissenschaftler*innen sind noch weniger vertreten.

Im Sommer 2021 hat die Plattform Vorschläge zu folgenden Themen veröffentlicht:

  • Bessere Abstufung innerhalb der EU-Taxonomie: Wirtschaftsaktivitäten werden bisher nur danach unterschieden, ob sie taxonomiekonform (d.h. nachhaltig) sind oder nicht. Die Plattform schlägt vor, bei den nicht taxonomiekonformen Aktivitäten zwischen erheblich schädlichen Wirtschaftsaktivitäten und solchen, die keine erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt haben, zu unterscheiden. Mit diesen Zusatzinformationen könnten zum Beispiel Anleger*innen, die ihre Anlageentscheidung nicht in erster Linie nach der ökologischen Nachhaltigkeit treffen, es zumindest leichter vermeiden, erhebliche Umweltschäden mitzufinanzieren.
  • Nachhaltigkeitskriterien für die Umweltziele 3 bis 6 (Vorschlag zur "Taxo 4"): Im Waldbereich lesen sich die vorgeschlagenen Biodiversitätskriterien insgesamt anspruchsvoller, als die bereits beschlossenen Kriterien für die Umweltziele 1 und 2 („Klimataxonomie“). Allerdings sind sie aufgrund der unterschiedlichen verfolgten Ziele nur eingeschränkt miteinander vergleichbar.
  • Ergänzung durch eine soziale Taxonomie: In Anlehnung an die hier dargestellte hauptsächlich umweltbezogene Taxonomie, wird vorgeschlagen eine soziale Taxonomie zu erarbeiten. Der Vorschlag diskutiert unter anderem die Entwicklung von Kriterien für einen „wesentlichen sozialen Beitrag“ unter Vermeidung von „erheblichen Beeinträchtigungen“ für verschiedene Wirtschaftsaktivitäten. 

Außerdem hat die Plattform bisher drei öffentliche Konsultationen zu den Taxonomie-Kriterien organisiert. Inwieweit die dabei gesammelten Anmerkungen in die endgültigen Verordnungen eingehen werden, ist allerding noch unklar.
Im WaldInvest II-Projekt setzt sich OroVerde gemeinsam mit dem Global Nature Fund mit der Bedeutung und den potentiellen Folgen der Taxonomie für Wälder, Klimawandel und Biodiversität auseinander. OroVerde-Mitarbeiter Jan Ohnesorge vertritt die Stiftung auch bei den entsprechenden öffentlichen Konsultationen.

Was wissen wir bisher über die Verordnungen zu technischen Bewertungskriterien?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von delegierten Verordnungen: Die erste setzt sich mit in der Taxonomie-Verordnung definierten Umweltzielen und den entsprechenden technischen Bewertungskriterien auseinander, die zweite trifft ergänzende Regelungen zu bestimmten Spezialthemen.

Verordnungen zu den 6 Umweltzielen

Die technischen Bewertungskriterien dafür, was einen „wesentlichen Beitrag“ oder eine „erhebliche Beeinträchtigung“ für die unterschiedlichen Umweltziele der EU-Taxonomie ausmacht, sind wiederum auf zwei Verordnungen aufgeteilt:

  • Die erste ist als „Klima-Taxonomie“ bekannt. Sie bezieht sich auf die Umweltziele Klimaschutz sowie Anpassung an den Klimawandel (Umweltziele 1 und 2), wurde im Juni 2021 vorgelegt und trat zum 1.1.2022 in Kraft.
  • Für die kurz „Taxo 4“ genannten Verordnung zu den restlichen vier Umweltzielen (nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen, Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft, Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung, Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme) hat bisher die Plattform für nachhaltige Finanzen einen Vorschlag erarbeitet. Im Rahmen der öffentlichen Konsultation wurde er auch von OroVerde kommentiert. Die delegierte Verordnung hierzu wird Mitte 2022 erwartet.

In Bezug auf die Forstwirtschaft verlässt die Klimataxonomie sich weitgehend auf die Erstellung von Forstmanagementplänen. Nötig wären aber auch klare Vorgaben zur Bewirtschaftungsweise, da einige Praktiken der konventionellen Forstwirtschaft, beispielsweise Kahlschläge, zu erheblichen Kohlenstofffreisetzungen führen. Eine weitere Schwäche liegt in der Überprüfung, ob die Anforderungen erfüllt werden. Diese kann durch nationale Behörden oder nichtstaatliche Zertifizierungsagenturen erfolgen. Letztere würden aber vom auditierten Unternehmen selbst beauftragt, und die Klimataxonomie gibt keine Zulassungsvoraussetzungen für diese Zertifizierer vor. Dadurch ist zumindest fraglich, inwieweit ihre Bewertungen unabhängig und objektiv wären.

Der Entwurf zur Taxo 4 hingegen enthält tatsächlich auch Vorgaben zur Bewirtschaftungsweise. Es werden drei Bewirtschaftungsformen unterschieden: Plantagen mit exotischen Baumarten, Plantagen mit einheimischen Baumarten und naturnah bewirtschafteter Wald. Für jede Bewirtschaftungsart werden unterschiedliche Kriterien für die Anerkennung als taxonomiekonform vorgeschlagen. So müsste beispielweise bei naturnah bewirtschaftetem Wald 10 Prozent  der Fläche stillgelegt werden. Plantagen mit exotischen Baumarten müssten hingegen 30 Prozent der Fläche stilllegen und weitere 20 Prozent  ebenfalls stilllegen oder in naturnahe Bewirtschaftung umwandeln. 

Verordnungen zu Spezialthemen

Es steht noch nicht fest, wie viele ergänzenden Verordnungen zu bestimmten Spezialthemen es im Rahmen der Taxonomie geben wird. Näheres ist bisher über drei bekannt:

  • Im Juni 2021 wurde eine Verordnung veröffentlicht, welche die Offenlegungspflichten für Unternehmen sowie Zeitrahmen, innerhalb derer die Informationen veröffentlicht werden, weiter spezifiziert. Für Nicht-Finanzunternehmen wird beispielsweise der Anteil taxonomiekonformer Aktivitäten am Umsatz als ein Kernindikator definiert, für Finanzdienstleister unter anderem ihr Anteil am gesamten Investitionsportfolio. Für das Berichtsjahr 2021 sind nur qualitative Einschätzungen vorgesehen, ab dem Berichtsjahr 2022 für Nicht-Finanzunternehmen bzw. 2023 für Finanzdienstleister greift die gesamte Verordnung, so dass auch quantitative Indikatoren angegeben werden müssen (vgl. auch FAQ der EU-Kommission zur Verordnung).
  • Da bei den Verhandlungen über die Klima-Taxonomie keine Einigkeit zur Nachhaltigkeitseinstufung von Gas und Atomkraft als Energiequellen erzielt werden konnte, wurden diese Themen zunächst ausgeklammert. Im Februar 2022 wurde eine ergänzende Verordnung verabschiedet. Diese etabliert eine Unterscheidung zwischen nachhaltigen, Übergangs- und Basistechnologien und stuft Atom und Gas als Übergangstechnologien ein. Damit würde es möglich, noch über Jahre bestimmte Investitionen in diese Sektoren als nachhaltig im Sinne der Taxonomie zu deklarieren. Im Falle der Atomkraft ist dies neben der Gefahren für Mensch und Umwelt durch radioaktive Strahlung insbesondere wegen ihres weiterhin ungelösten Endlagerungsproblems für noch über Jahrtausende hochgiftige Abfälle hochproblematisch. Aber auch Gas als fossiler Energieträger ist keine zukunftsfähige Energiequelle. Darüber hinaus wird die Abhängigkeit von russischem Gas einiger europäischer Länder und insbesondere Deutschlands aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage verstärkt problematisiert. Zusätzlich droht aber auch, dass diese Sektoren somit weiterhin Investitionen binden, die dann für die dringend notwendige Forcierung des Ausbaus erneuerbarer Energien fehlen. Hier finden Sie eine eingehendere kritische Betrachtung des Umweltbundesamtes.
  • Eine Verordnung, die sich spezifisch mit der Landwirtschaft auseinandersetzt, wurde angekündigt.

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Projektpartner
Projektförderung

Dieses Projekt wird finanziert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.

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