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Das Pestizid-Aktions-Netzwerk macht sich für ein Verbot von gefährlichen und giftigen Pestiziden stark, informiert über die negativen Folgen des Einsatzes von Pestiziden und setzt sich für umweltschonende, sozial gerechte Alternativen ein. OroVerde unterstützt Pan dabei in ihren Online-Aktionen.

Die multinationalen Chemie-Konzerne BASF, Bayer und Syngenta kontrollieren fast die Hälfte des Pestizid-Weltmarktes. Durch ihr riesiges Vertriebssystem haben diese Konzerne einen großen Einfluss darauf, wie und mit welchen Pestiziden Lebensmittel angebaut werden. Und weil es kaum noch unabhängige Beratung für Bauern gibt, sind es oft die Pestizid-Konzerne, die vor Ort gegenüber den Bauern die Rolle der Berater einnehmen. Dadurch fördern die Konzerne gleichzeitig auch ihren Pestizidabsatz.
Viele ihrer Pestizide sind jedoch hochgefährlich. Jeder einzelne dieser drei Konzerne vermarktet mehr als 50 hochgefährliche Pestizide, die Mensch und Umwelt weltweit bedrohen und schädigen. Zu diesen Pestiziden zählen solche, die akut sehr gefährlich sind oder unter dem Verdacht stehen, die Fortpflanzung zu schädigen, das Erbgut zu verändern, Geburtsschäden zu verursachen oder Krebs zu erzeugen. Dies zeigt eine internationale Recherche von PAN Germany.

Auch rund um Tropenwaldgebiete werden oft hochgiftige Pestizide auf die Felder gesprüht. Dies bewirkt, dass auf den gespritzen Feldern jeweils z.B. nur Soja oder Mais wächst und auch nach der Ernte keine anderen Feldfrüchte mehr gedeihen. Zudem werden durch Regen und Oberflächenwasser die giftigen Pestizide in das Grundwasser gewaschen und verseuchen somit das Trinkwasser für ganze Regionen.

Wieter Informationen zu PAN und zur Studie finden Sie hier.

- Textteile wurden teilweise von PAN Germany übernommen -

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