Wichtige EU-Umweltgesetze stehen auf dem Spiel. Unter dem Vorwand des „Bürokratieabbaus“ schwächt die Europäische Kommission zentrale Naturschutzgesetze. Ende 2025 wurde bereits die Anti-Entwaldungsverordnung (EUDR) verwässert und erneut um ein Jahr verschoben. Nun drohen weitere Umweltgesetze zu fallen und damit der Schutz von Natur, Wäldern und unserer Gesundheit. Erheben auch Sie Ihre Stimme für den Erhalt wirksamer Umweltgesetze!
EU-Umweltgesetze in Gefahr
Wir dürfen nicht zulassen, dass die EU-Kommission unsere Natur, unser Klima und unsere Gesundheit für den „Bürokratieabbau“ opfert. Denn die Profiteure sind mal wieder jene, die Umweltzerstörung vorantreiben und wir alle zahlen am Ende den Preis dafür. Die Abschwächungen wichtiger Umweltgesetze gefährden sauberes Trinkwasser, gesunde Lebensmittel, saubere Luft und eine stabile Wirtschaft.
Bereits seit einiger Zeit werden Regelungen zu Industrieemissionen, zum Wasser- und Ökosystemschutz sowie zentrale Instrumente des European Green Deal schrittweise aufgeweicht. In diesem Jahr gilt die besondere Sorge der Wasserrahmen- und der Trinkwasserrichtlinie sowie den Naturschutzrichtlinien, insbesondere der Vogelschutzrichtlinie und der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie. Schon im vergangenen Jahr wurde mit der Verschiebung und Aufweichung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) der Schutz der weltweiten Wälder, einschließlich der Tropenwälder, massiv geschwächt, ausgerechnet in einem Jahr mit Rekordverlust von Wald.
Viele von Ihnen haben bereits im September 2025 klar Stellung dazu bezogen, als die EU-Kommission fragte, ob Umweltgesetze zugunsten angeblicher „Effizienz“ geschwächt werden sollen. Dieser Druck hat bis jetzt Schlimmeres verhindert, doch der Prozess läuft weiter und jetzt kommt es wieder auf jeden Einzelnen an, weitere Abschwächungen abzuwenden.
Es ist an der Zeit, erneut laut zu werden und gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen. Naturschutz ist keine Option, sondern unsere Pflicht: Für uns und kommenden Generationen. Wir fordern: Schützt die Umweltgesetze, die Menschen und Natur dienen – nicht den Interessen von Verschmutzern.
