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Die Mangroven und Lagunen am Golf von Fonseca sind lebenswichtige Rückzugsräume für Tiere und schützen die Küsten vor Sturmfluten. Abholzung, Landwirtschaft und Aquakultur zerstören dieses Ökosystem. Mit Ihrem Engagement renaturieren wir Mangrovenwälder, stärken nachhaltige Fischerei und sichern die Lebensgrundlagen der Küstengemeinden.

Das Projekt im Überblick

Projektlaufzeit
2025-2029

Projektland
San Lorenzo, Los Delgaditos und El Jicarito im Golf von Fonseca in Honduras 

Maßnahmen

  • Restaurierung und Aufforstung von Mangroven und Lagunen
  • Stärkung nachhaltiger Fischerei
  • Monitoring der Artenvielfalt an Land und im Wasser
  • Verbessertes Management der Naturschutzgebiete 

 

Die Bedrohung: Abholzung, Aquakultur und Verschmutzung

Siedlungsbau, Abholzung, Landwirtschaft und Aquakulturen zerstören die Mangroven und Feuchtgebiete und verschmutzen das Wasser.  Immer wieder kommt es daher zu Auseinandersetzungen zwischen den Menschen, die Fischerei auf traditionelle Weise und in kleinem Umfang betreiben, und großen Garnelenfarmen.

Die drei Gebiete, in denen das Projekt stattfindet, stehen zwar faktisch unter Schutz. Doch mangelt es an personellen und finanziellen Ressourcen, um das Gebiet angemessen zu verwalten und zu überwachen – und auch, um Umweltvergehen im Zweifelsfall zur Anzeige zu bringen. 

In den Gemeinden sind die Menschen sehr motiviert, die Lebensräume an den Küsten zu schützen. So gibt es bereits ehrenamtliche Naturschutzwachen. Auch gibt es Baumpaten, die den Zustand der Mangroven in einem bestimmten Küstenabschnitt kontrollieren, Müll sammeln und neue Mangroven nachpflanzen. 

Mit dem Projekt wollen wir sie stärken und die Gemeinden bei dem Naturschutz unterstützen. Dieses Engagement wollen wir im Projekt weiter stärken. Wir helfen ihnen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten für die Betreuung von Touristen, bei der Erkennung von Umweltschäden oder bei der Landschaftspflege auszubauen. 

Küstenlandschaften und ihre Artenvielfalt schützen!

Mit Ihrer Spende helfen Sie, die Mangroven und Lagunen wieder zu stärken. 

Renaturierung und Monitoring: Einzigartige Artenvielfalt stärken

Die Lagune von El Jicarito wird restauriert und durch unterschiedliche Maßnahmen wieder in ihrer Funktion gestärkt. Für diese Landschaftspflege wird Ausrüstung und Material angeschafft und verteilt. 

Auf 20 Hektar werden junge Mangroven gepflanzt. Die Artenvielfalt im Feuchtgebiet wird durch diese Renaturierungsmaßnahmen wieder erhöht werden. 

Ein weiterer, wichtiger Punkt ist die Erfassung und Dokumentation von der Wasserqualität, des Mangrovenwaldes und der Tierwelt. Hierfür führen unsere Partner regelmäßige Exkursionen durch, nehmen und analysieren Wasserproben oder dokumentieren das Vorkommen bestimmter Arten, ihre Verbreitung und den Gesundheitszustand. 

Mithilfe dieser Daten können wichtige Managemententscheidungen zum Schutz der Mangroven und Fischbestände getroffen werden.

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Durch das Wassermonitoring im Golf von Fonseca können wir einen echten Meilenstein erreichen. Die Daten bilden eine wichtige Grundlage, um Entscheidungen für den Schutz der wichtigen Küstenökosysteme zu treffen.

 

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Laura Krings, Projektkoordinatorin bei OroVerde

Mit Ihrer Spende helfen Sie, die kostenbaren Ökosysteme an der Küste zu schützen und zu stärken

Ausstattung

1000 Euro werden für ein Kit mit Kameras, Ferngläsern, GPS sowie Schutzausrüstung benötigt, mit der die Schutzgebietsverwaltung Monitoring in den Lagunen und den Mangroven betreiben kann. 

Schulung

160 Euro ermöglichen die Schulung von elf Fischern und Muschelsammlerinnen zur Fischereiverordnung. So können sie im Schutzgebiet arbeiten und gleichzeitig das Ökosystem schützen. 

Mangroven

630 Euro werden für Aussaat, Anzucht und Pflanzung von roten und schwarzen Mangroven auf circa einem Hektar benötigt. Insgesamt sollen 20 Hektar Wald im Projekt gepflanzt werden.

Mehr zum Projekt-Hintergrund: Von Fischerei, Muscheln und Mangroven

Warum nachhaltige Fischerei Mangroven schützt: Die Fischerfamilien sind auf die Mangroven als Kinderstube für Fische und Muscheln angewiesen. Gleichzeitig bedrohen Armut und fehlende Alternativen die Mangroven durch Überfischung. Schulungen und Abkommen sichern Einkommen und Ökosysteme.

Im Projekt werden wir und unsere Partner eng mit den Menschen aus sieben Gruppen zusammenarbeiten, die durch Fang und Verkauf von Fischen und Muscheln ihren Lebensunterhalt bestreiten. Dabei wird Fischfang traditionell von Männern und das Sammeln der Muscheln traditionell von Frauen durchgeführt. 

Wir möchten diese Menschen dabei unterstützen, wie sie ihre Geschäftstätigkeit verbessern und sich professionalisieren können. Denn ein gutes Einkommen bietet auch einen Ausweg aus der Armut. Im Projektgebiet sehen wir auch, dass Jugendlichen oft die Perspektive fehlt und sie sich dann für Migration entscheiden. Daher werden sie im Projekt besonders gefördert; ebenso wie Frauen, die eine tragende Rolle in der Weiterverarbeitung des Fischs einnehmen

Zugleich ist es wichtig, dass der traditionelle Fischfang nicht zur Belastung für das Ökosystem wird. Daher erarbeiten wir zusammen mit unseren Partnern mit den Menschen und den lokalen Behörden ein Abkommen für nachhaltigen Fischfang. Die Fischer erarbeiten Regeln im Fischfang, wie Netze mit gewisser Maschengröße, Fangmengen und Schonzeiten. Zugleich soll das Vorkommen der beliebtesten Fisch- und Muschelarten gestärkt werden, in dem wir Muschelbänke und künstliche Riffe anlegen, um die Fischbestände zu stabilisieren.

Das Projekt baut auf dem erfolgreich abgeschlossenen Vorgängerprojekt auf

Mangroven schützen in Honduras

Unser erstes Projekt zum Schutz der Mangrovenwälder am Golf de Fonseca in Honduras fand seinen erfolgreichen Abschluss. Es war auch das erste Projekt mit unserer Partnerorganisation CODDEFFAGOLF (Komitee für die Verteidigung und Entwicklung der Flora und Fauna des Golfs von Fonseca). Gemeinsam mit diesem starken Partner und motivierten Gemeindemitgliedern war es ein voller Erfolg!

SDGs (Sustainable Development Goals) – UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung

Fragen & Antworten zu Ihrer Spende

Mangroven sind gigantische Kohlenstoffspeicher: Pro Hektar können sie bis zu viermal mehr CO₂ binden als viele Wälder an Land. Wird der Mangrovenwald zerstört, werden diese Treibhausgase wieder freigesetzt und heizen die Erderwärmung weiter an. Gleichzeitig wirken Mangroven wie ein natürlicher Schutzschild gegen Sturmfluten, Wellen und den steigenden Meeresspiegel und schützen Küstengemeinden vor schweren Schäden. Mit dem Schutz und der Wiederaufforstung der Mangroven in Honduras stärken Sie also gleichzeitig den Klimaschutz und die Sicherheit der Menschen vor Ort.

OroVerde arbeitet in Honduras eng zusammen mit der NGO CODDEFFAGOLF – einer NGO, die seit 1988 von Fischern und Landwirten aus dem Golf von Fonseca gegründet wurde. Sie managen 10 Schutzgebiete, fördern nachhaltige Ressourcennutzung und stärken die politische Teilhabe der Küstengemeinden.

OroVerde verwendet Spenden transparent, sparsam und zweckgerichtet. Ihr Beitrag für das Projekt in Honduras wirkt sicher und direkt vor Ort. 

Als eine der ersten Umweltorganisationen deutschlandweit trägt OroVerde das DZI-Spendensiegel. Die jährliche Prüfung und Auszeichnung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bestätigen, dass Spenden bei OroVerde sicher sind und effektiv für den Schutz der Regenwälder eingesetzt werden. Mehr zur Verwendung sowie unseren jährlichen Finanzbericht finden Sie unter: So verwenden wir Ihre Spende.

 

Ja! OroVerde ist als gemeinnützige Organisation anerkannt. Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus, die wir in der Regel am Jahresanfang verschicken - gerne auch per E-Mail!

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Haben Sie noch Fragen? Ich helfe Ihnen gerne weiter!

Melissa Brosig
Referentin für Fundraising & Unternehmenskooperationen
Telefon: +49 228 24290-64
mbrosig[at]oroverde[dot]de

Fotonachweis: ©CODDEFFAGOLF – Onan Osorto (Titelbild, Mangrovenwald, Mangrovenernte, Frau mit Mangrovensetzlingen, Mann mit Mangrovensetzlingen), ©OroVerde – L. Krings (Lagunen, Fischerboot 1 und 2, Muscheln, Frau in den Mangroven, Mangroven im Meer, Mangrovenwald)

Zuletzt aktualisiert: 28.01.2026

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