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Bienen

Bienen

Bienen © E. Mannigel

Ordnung:
Die Bienen gehören zur Ordnung der Hautflügler. Bienen gehören zu den Insekten und damit zu den Gliedertieren. Weltweit werden mehr als 20 000 Arten geschätzt.

Familie:
Die Überfamilie der Bienen und Grabwespen - der Wissenschaftliche Name ist Apiformes. Es werden die Familien der Bienen unterteilt nach dem Bau der unterschiedlichen Mundwerkzeuge.

Verbreitung/Lebensraum:
Honigbienen stammen aus Südostasien. Seit sie vom Menschen als Nutztiere gehalten werden, haben sie sich über die ganze Welt verbreitet. Sie gehören zu den wirtschaftlich wichtigsten Tieren.

Aussehen:
Wie bei allen Insekten besteht der Körper der Bienen aus drei Teilen. Am Kopf sitzen die Mundwerkzeuge wie zum Beispiel der Rüssel zum saugen des Nektars, die Augen und die Fühler, die wie bei und die Nase eingesetzt wird. Am mittleren Körperteil, dem Brustbereich, sitzt das Flügelpaar und die drei Beinpaare. Die Beine sind nicht nur zum laufen da, sondern werden besonders auch beim sammeln der Nahrung genutzt. Der gelbschwarz geringelte Hinterleib ist der größte Körper abschnitt. Hier sitzt auch der Giftstachel. Der ganze Körper ist mit Haaren bedeckt, was den Bienen das pelzige Aussehen verleiht. Die kürzeren Haare dienen zum Schutz vor Schmutz und die längeren Haare dienen zum sammeln des Pollens.

Ernährung:
Die Hauptbestandteile der Bienennahrung sind Pflanzennektar und Pollen. Der Pollen liefert der Biene wichtige Eiweiße. Der Honig entsteht durch den gesammelten Nektar. Die koloniebildenenden Bienenarten sammeln den Nektar und bringen ihn in den Bienenstock. Dort wird er von den anderen Bienen mit einem bestimmten Sekret weiterverarbeitet. Eigentlich ist der Honig der Wintervorrat für den ganzen Bienenstock. Dadurch, dass die Pflanzen verschiedene Blütezeiten im Jahr haben, finden die Bienen das ganze Jahr über Nahrung.

Vermehrung:
Bei den Bienen kann nur die Königin Eier legen, bis zu 2.000 Stück am Tag. Wenn sie zum „Hochzeitsflug“ ausfliegt, kommt es zur Paarung mit mehreren Drohnen, den Männchen. Ist die Königin wieder im Bau werden die Eier gelegt, aus den unbefruchteten Eiern werden Drohnen, Ob sich aus einem befruchteten Ei eine Königin oder eine Arbeiterbiene entsteht, entscheidet das Futter. Bekommen die Larven viel von dem kostbaren Gelee Royal, werden sie zu Königinnen, besteht das Futter aus dem Nektar-Pollen Gemisch, werden sie zu Arbeiterinnen.

Besonderes:
An den Hinterbeinen der Bienen ist eine Mulde, in der sie bei ihren Sammelflügen Blütenstaub aufbewahrt. Das sind Futterballen zur Aufzucht für die Larven.
Auch in den Härchen der Körperoberfläche, dem "Pelz", bleiben Blütenpollen hängen und werden so von Blüte zu Blüte getragen. Dadurch sorgen Bienen ganz nebenbei dafür, das viele Pflanzen befruchtet werden.
Bienen gehören übrigens zu den ältesten Lebewesen überhaupt: Sie leben vermutlich schon seit 100 Millionen Jahren auf der Erde!
Honigbienen sind soziale Tiere, die nur gemeinsam in Staaten überleben können. Ein solcher Bienenstaat wird auch Volk oder Kolonie genannt und besteht aus 40 000 bis 80 000 Tieren.