>
Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Der Finanzsektor entscheidet mit, ob globale Lieferketten Wälder zerstören oder schützen. Jetzt ist der Moment, Verantwortung in Wirkung zu übersetzen. Das FinEL Projekt von OroVerde kann Sie dabei unterstützen.

Angesichts globaler Umweltkrisen und neuer Regularien im Bereich Sustainable Finance, wie der EU-Taxonomie, werden entwaldungsfreie Lieferketten im Finanzsektor zu einem entscheidenden Faktor für zukunftssichere Investments.

Erfahren Sie, wie das Projekt „Beitrag des Finanzsektors zu Entwaldungsfreien Lieferketten – Handlungsansätze und Politikempfehlungen (FinEL)” Sie dabei unterstützt, regulatorische Anforderungen in messbare und kommunizierbare ökologische Wirkung zu übersetzen.

Werden Sie Teil der Lösung

Pioniere gesucht: Interview- und Sparringpartner aus dem Finanzsektor

Sie arbeiten in:

  • Banken, Asset Management oder Versicherungen,
  • Nachhaltigkeit, Risiko, Investment oder Strategie?

Und möchten:

  • Ihre Perspektive einbringen,
  • praktische Herausforderungen adressieren und
  • Lösungsansätze mit entwickeln?

Dann laden wir Sie ein, Teil von FinEL zu werden.

  • Vertrauliche Interviews
  • Strategisches Sparring auf Augenhöhe
  • Zugang zu exklusiven Erkenntnissen und Netzwerken

Gemeinsam entwickeln wir praxistaugliche Ansätze für eine entwaldungsfreie Finanzwelt. 

Setzen Sie ein Zeichen und gestalten Sie aktiv mit. Kontaktieren Sie mich für ein vertrauliches Gespräch:

Nathalie Schynawa
+49 228 24290-40
 nschynawa[at]oroverde[dot]de

Warum der Finanzsektor entscheidend für Waldschutz ist

Entwaldung ist kein isoliertes Umweltproblem. Sie ist ein systemisches Risiko entlang globaler Lieferketten und somit auch finanzgetrieben.
Aktuelle Analysen zeigen: Investitionen und Kreditvergaben tragen weiterhin maßgeblich zur Entwaldung in tropischen Regionen bei. Insbesondere in Sektoren wie Rindfleisch, Soja, Palmöl, Papier, Holz und Kautschuk. Kapitalströme entscheiden darüber, welche Geschäftsmodelle wachsen und welche nicht.

Entwaldung als Kostenfaktor

Gleichzeitig verändert sich die ökonomische Realität grundlegend. Die Zerstörung von Wäldern wird zunehmend kostspieliger. Physische Risiken wie Ernteausfälle, Bodendegradation und Wasserknappheit treffen Geschäftsmodelle direkt. Hinzu kommen steigende regulatorische Anforderungen, Reputationsrisiken sowie wachsende Haftungsfragen. Die Folgekosten von Entwaldung, von Lieferkettenunterbrechungen bis hin zu Wertverlusten von Assets, werden künftig systematisch sichtbarer und kostspieliger.

Für den Finanzsektor bedeutet das: Entwaldung ist nicht nur ein Nachhaltigkeitsthema, sondern ein materielles Finanzrisiko.
Gleichzeitig bleibt der Einfluss freiwilliger Initiativen bislang begrenzt. Trotz wachsender ESG-Verpflichtungen und Rahmenwerke ist der Anteil von Unternehmen mit umfassenden Entwaldungszielen weiterhin gering.

Unser Angebot an Pioniere im Finanzsektor

OroVerde – Die Tropenwaldstiftung bietet Akteuren im Finanzsektor im Projekt FinEL:

  • umfassende Expertise zu entwaldungskritischen und entwaldungsfreien Lieferketten,
  • Erfahrung in politischer und regulatorischer Einordnung,
  • Zugang zu internationalen Initiativen, Daten und Analyse-Tools sowie
  • praxisnahe Perspektiven aus Waldschutzprojekten vor Ort.
     

Unser Ziel: den Finanzsektor befähigen, fundierte, wirksame Entscheidungen für entwaldungsfreie und biodiversitätsfreundliche Investitionen zu treffen.

Chancen nutzen – zwischen Regulierung und Selbstverpflichtung

Der regulatorische Rahmen in der EU entwickelt sich dynamisch und adressiert zunehmend auch den Finanzsektor – auch im Bereich Entwaldung.

Relevante Regulierungen im Überblick

Ein Klassifikationssystem für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten. Sie definiert klare Kriterien, wann Investitionen als ökologisch nachhaltig gelten – einschließlich Biodiversität und Ökosystemschutz.
→ Noch freiwillig, aber bereits zentral für strategische Investitionsentscheidungen.

Verpflichtet Finanzmarktakteure zur Offenlegung von Nachhaltigkeitsrisiken und negativen Auswirkungen, darunter auch Entwaldung und Biodiversitätsverlust.
→ Schafft Transparenz und reduziert Greenwashing-Risiken.
 

Wird aller Wahrscheinlichkeit ab 2027 auch für Finanzinstitute relevant. Zurzeit erwarten wir die Entscheidungen über den Omnibus-Text. Die Richtlinie verlangt geprüfte Berichte zu Umweltauswirkungen – inklusive indirekter Effekte entlang von Lieferketten.
→ Nachhaltigkeit wird prüf- und vergleichbar.
 

Warum Selbstverpflichtung darüber hinaus entscheidend ist

Regulatorik setzt Mindeststandards, ein sogenanntes Level Playing Field. Wettbewerbsvorteile aber entstehen darüber hinaus!
Führende Institute gehen daher bereits weiter:

  • Integration von Entwaldungsrisiken in Kredit- und Investitionsentscheidungen
  • Entwicklung von Ausschlusskriterien für risikobehaftete Rohstoffe
  • Nutzung von TNFD- und naturbezogenen Risikomodellen
  • Engagement mit Portfoliounternehmen zur Transformation von Lieferketten
     

Der Mehrwert:

  • Reduktion finanzieller Risiken (Transition, Reputation, Regulierung)
  • Stärkung der Marktposition im Sustainable Finance
  • Frühzeitige Vorbereitung auf kommende regulatorische Verschärfungen
     

Setzen Sie ein Zeichen und gestalten Sie aktiv mit.
Kontaktieren Sie uns für ein vertrauliches Gespräch.
 

Noch Fragen zum Thema?

Nathalie Schynawa
+49 228 24290-40
 nschynawa[at]oroverde[dot]de

Projektpartner & Förderer

Das Projekt Beitrag des Finanzsektors zu Entwaldungsfreien Lieferketten – Handlungsansätze und Politikempfehlungen (FinEL) wird im Rahmen des Bundesprogramm Biologische Vielfalt realisiert.

Laufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2028
 

SDGs (Sustainable Development Goals) – UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung

Neben unseren Arbeitsschwerpunkten Klima- und RessourcenschutzNachhaltig Wirtschaften und Umweltberatung und Politik, zahlt das Projekt auch auf folgende UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) ein: 

Kontakt Scroll to top