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Im Amazonas-Regenwald in Ecuador und Peru bewahren indigene Gemeinschaften eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde. Ihr Wissen, ihre Schutzarbeit und ihre politischen Rechte sind entscheidend dafür, dass der Wald langfristig stehen bleibt.

Indigene stärken in Ecuadro und Peru: Warum dieses Projekt wichtig ist

Das Gebiet der Kichwa von Sarayaku in Ecuador ist zu 95 Prozent von nahezu unberührtem Amazonas-Regenwald bedeckt. Es ist die Lebensgrundlage von 1.250 Menschen in 7 Gemeinden. Die 6 Projektgemeinden in Peru umfassen rund 1.000 Mitglieder der Volksgruppe der Shipibo-Conibo. Doch ihre Territorien sind zunehmend bedroht. Allein im Jahr 2022 wurden fast 1,2 Millionen Hektar Regenwald zerstört.

Die Gemeinden stehen unter massivem Druck:

  • Klimawandel verändert Ökosysteme und Ressourcen
  • Waldzerstörung durch Erdölprojekte, Bergbau und Infrastruktur dringen in ihre Gebiete vor
  • Illegale Holzfäller und organisierte Kriminalität gefährden ihre Sicherheit
  • Trotz gesetzlicher Rechte fehlt es an echter politischer Mitsprache
  • Wer den Wald schützt, setzt sich persönlichen Risiken aus

Gleichzeitig gibt es noch eine zusätzliche Herausforderung: Indigenes Wissen schützt den Wald seit Generationen. Doch gerade in modernen politischen Entscheidungsprozessen zählt oft nur, was klar messbar und dokumentiert ist. 

Regenwaldschutz mit dem Besten aus beiden Welten: Tradition und Wissenschaft

Damit die indigene Gemeinschaften aus Ecuador und Peru ihre Wälder dauerhaft noch besser schützen können, verbindet unser Projekt traditionelles Wissen mit modernen Methoden des Naturschutzes und der politischen Interessenvertretung.

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1.
Die Sprache der Daten: Monitoring für wirksamen Schutz

In den Gemeinschaften gibt es viel traditionelles Wissen. Doch die moderne Welt spricht eine andere Sprache - die Sprache der Daten. Deshalb erfassen und dokumentieren geschulte Monitoring-Teams den Beitrag der indigenen Gemeinden zu Wald- und Klimaschutz. Denn nur wenn die Schutzwürdigkeit eines Territoriums ausreichend belegt ist oder die Wirksamkeit von Schutzprogrammen nachgewiesen ist, werden politische Entscheidungsträger aktiv. 

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2.
Gemeinde-Entwicklungspläne und indigene Wirtschaftsmodelle:

Traditionelles Wissen wird mit wissenschaftlichen Kenntnissen im Naturschutz kombiniert. Gemeinsam entstehen Entwicklungspläne mit Regeln zur nachhaltigen Nutzung der Biodiversität und konkreten Schutzmaßnahmen – z. B. Jagdbegrenzungen, Sammelregeln, Monitoring oder Brandprävention. Im Projekt entstehen mindestens 8 Modell-Initiativen, die Biodiversität fördern, den Klimawandel mindern und traditionelles Wissen integrieren. 

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3.
Mit starker Stimme für den Regenwald

Trotz formaler Rechte fehlt es an echter politischer Beteiligung. Wir unterstützen dabei, Anliegen in Ministerien,  Regionalverwaltungen, Netzwerken und auf internationalen Treffen zu vertreten und  den Beitrag Indigener am Wald- und Klimaschutz sichtbar zu machen.

Ihre Spende stärkt die indigenen Gemeinden und schützt den Amazonas-Regenwald!

Austausch

30 Euro

helfen, Austauschtreffen zwischen den Gemeinden zu organisieren. Hier werden Pläne für die Nutzung und den Schutz der Biodiversität entwickelt. Diese enthalten z. B. konkrete Jagdbegrenzungen,
Pläne fürs Monitoring oder zur Brandprävention.

Sichtbarkeit

52 Euro

tragen dazu bei, Erfolge der indigenen Initiativen zu verbreiten und ihren wichtigen Beitrag für den Regenwald- und Klimaschutz sichtbarer zu machen. Im Projekt unterstützen wir deshalb insbesondere Pilot-Initiativen, die nachhaltige Einkommen schaffen, die Biodiversität schützen und traditionelles Wissen nachhaltig integrieren.

Monitoring

130 Euro

helfen, Monitoring-Teams auszustatten mit wichtiger Technik wie GPS, Tablets, Kameras und Kartenmaterial. Durch ihren Einsatz können wichtige Nachweise geschaffen werden, um notwendige Schutz-Maßnahmen für den Tropenwald-, Arten- und Klimaschutz auch besser politisch durchzusetzen.

Das Projekt im Überblick

Projektlaufzeit
2025-2028

Projektländer, Region und Gemeinde 
Ecuador (Kichwa aus der Gemeinde Sarayaku), Peru (Shipibo-Conibo in der Region Ucayali)

Maßnahmen

  • Austausch & Workshops zu Entwicklungsplänen der Gemeinden für den Walderhalt 
  • Schutzmaßnahmen von nachhaltiger Waldnutzung bis zur Brandprävention
  • Förderung indigener Initiativen für biodiversitätsschonende Einkommen
  • Sicherheits- & Präventionsworkshops zum Schutz der Waldschützenden
  • Erfassung & Monitoring der Artenvielfalt für Schutzzonen
  • Sichtbarkeit von Erfolge und politische Teilhabe stärken
     

Jetzt Spenden – für starke Indigene und starke Regenwälder

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Zuletzt aktualisiert: 30.03.2026

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