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Indigene Gemeinschaften in Ecuador und Peru bewahren seit Generationen artenreiche Regenwälder im Amazonas-Gebiet. In ihren Gebieten haben die tierischen Fachkräfte die besten Chancen ihre Arbeit erfolgreich zu erledigen.

Indigene Gemeinschaften schützen die Vielfalt des Amazonas

Fast die Hälfte der noch intakten Wälder im Amazonasbecken liegt in indigenen Territorien. Indigene Gemeinschaften spielen deshalb eine wichtige Rolle beim Schutz der Biodiversität im Regenwald und der tierischen Fachkräfte. In ihren Gebieten wird häufig weniger Wald zerstört als in vergleichbaren Regionen. Besonders dann, wenn ihre Landrechte anerkannt sind und sie selbst über die Nutzung ihres Landes mitentscheiden können.

Indigene Gebiete sichern und schützen große, zusammenhängende Waldgebiete. Das ist wichtig, denn viele Tiere brauchen viel Platz und müssen sich zwischen verschiedenen Gebieten bewegen können. Sind die Wälder miteinander verbunden, können sich Tiere und Pflanzen weiter ausbreiten und fortpflanzen. Das fördert den Austausch von Erbanlagen und hilft, die genetische Vielfalt vieler Arten zu erhalten.

Drei Fachkräfte des Amazonas die geschützt werden

Er schafft Struktur am Flussufer und managt Fischbestände. Sein Vorkommen steht für fischreiche Gewässer, sauberes Wasser und geschützte Ufer.

Der Jaguar reguliert als großer Jäger die Bestände seiner Beutetiere. Der Schutz seines weiträumigen Lebensraums kommt zahlreichen weiteren Arten zugute.

Der Tapir transportiert selbst große Samen über weite Strecken. So unterstützt er die natürliche Verjüngung und Pflanzenvielfalt des Regenwaldes.

Der Wald ist ihre gemeinsame Zukunft

Für die indigenen Gemeinschaften ist der Amazonas-Regenwald weit mehr als ihr Zuhause. Er versorgt sie mit Nahrung und Medizin, prägt ihre Kultur und bildet die Grundlage für die Zukunft ihrer Gemeinden.

Doch Klimawandel, Rohstoffabbau, illegale Abholzung und fehlende Mitsprache bedrohen Wälder, Tiere und Menschen. Das Projekt verbindet deshalb indigenes Wissen mit wissenschaftlichem Monitoring, damit die Gemeinden Veränderungen dokumentieren, Schutzmaßnahmen planen und ihre Rechte wirksam vertreten können. 

 

Indigene stärken. Regenwald schützen.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie es den Gemeinden, ihre Wälder langfristig zu verteidigen – durch Schutzstrategien, Monitoring und politische Mitsprache.

Tradition trifft Wissenschaft – Das Beste aus zwei Wissenswelten

Damit indigene Gemeinschaften ihre Wälder dauerhaft schützen können, verbindet das Projekt traditionelles Wissen mit modernen Methoden des Naturschutzes und der politischen Interessenvertretung.

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1.
Wälder überwachen

Geschulte Monitoring-Teams dokumentieren die Artenvielfalt, den Zustand des Waldes und illegale Eingriffe. Die erhobenen Daten helfen den Gemeinden, schützenswerte Gebiete auszuweisen und die Wirkung ihrer Schutzmaßnahmen gegenüber Politik und Behörden zu belegen.

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2.
Zukunft gemeinsam planen

Die Gemeinden entwickeln eigene Pläne für die nachhaltige Nutzung und den Schutz ihrer Territorien. Dazu gehören Regeln für Jagd und Rohstoffnutzung, Brandprävention, Artenmonitoring und biodiversitätsschonende Einkommensmöglichkeiten. Mindestens acht Modellinitiativen sollen traditionelles Wissen, Klimaschutz und lokale Entwicklung verbinden.

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3.
Politische Mitsprache stärken

OroVerde unterstützen die Gemeinden dabei, ihre Anliegen gegenüber Ministerien, Regionalverwaltungen und internationalen Netzwerken zu vertreten. Sicherheits- und Präventionsworkshops helfen zusätzlich, Menschen zu schützen, die sich gegen illegale Eingriffe zur Wehr setzen.

Starke Partner vor Ort

In Ecuador arbeitet OroVerde mit dem gewählten Regierungsrat von Sarayaku, Tayjasaruta, zusammen. Das Gebiet der Kichwa von Sarayaku in Ecuador ist zu 95 Prozent von nahezu unberührtem Amazonas-Regenwald bedeckt. Der Regenwald ist die Lebensgrundlage von 1.250 Menschen aus sieben Gemeinden. 

Die sechs Projektgemeinden in Peru umfassen rund 1.000 Mitglieder der Volksgruppe der Shipibo-Conibo. Sie werden von der indigenen Organisation FECONAU vertreten.

Sarayaku: Rechte erfolgreich erkämpft

Die Kichwa von Sarayaku setzen sich seit Jahrzehnten friedlich gegen Erdölförderung in ihren Gebieten ein. Im Jahr 2012 gab ihnen der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte recht. Er stellte fest, dass Ecuador ihre Rechte verletzt hatte. Die Regierung hatte sie vor der geplanten Erdölförderung nicht ausreichend beteiligt und ihre Rechte an ihrem Land und ihrer Kultur missachtet.

Der Erfolg zeigt, wie wichtig eine starke politische Vertretung ist. Gleichzeitig müssen solche Rechte dauerhaft eingefordert, praktisch umgesetzt und gegenüber neuen Bedrohungen verteidigt werden.

Warum dieses Projekt wirkt

Das Projekt schreibt den Gemeinden nicht vor, wie sie ihren Wald schützen sollen. Es stärkt ihre eigenen Organisationen, verbindet vorhandenes Wissen mit neuen Instrumenten und verbessert ihre Möglichkeiten, selbst bestimmt zu handeln.

Davon profitieren nicht nur die unmittelbar beteiligten Gemeinden. Indirekte Zielgruppen des Projekts sind weitere indigenen Gemeinden im Bereich der FECONAU in der Region Ucayali (insgesamt 35 Gemeinden, ca. 21.750 Personen) und die restliche Bevölkerung von Sarayaku (ca. 650 Personen). 

Zudem sollen die Erkenntnisse und Ergebnisse des Projekts regional, national und international weitergegeben werden, damit weitere indigene Organisationen sie nutzen können.

 

Das Projekt im Überblick

Projektlaufzeit
2025-2028

Projektländer, Region und Gemeinde 
Ecuador (Kichwa aus der Gemeinde Sarayaku), Peru (Shipibo-Conibo in der Region Ucayali)

Maßnahmen

  • Schutzmaßnahmen von nachhaltiger Waldnutzung bis zur Brandprävention
  • Austausch & Workshops zu Entwicklungsplänen der Gemeinden für den Walderhalt 
  • Förderung indigener Initiativen für biodiversitätsschonende Einkommen
  • Sicherheits- & Präventionsworkshops zum Schutz der Waldschützenden
  • Erfassung & Monitoring der Artenvielfalt für Schutzzonen
  • Sichtbarkeit von Erfolgen und politische Teilhabe stärken
     

Ihre Spende stärkt die indigenen Gemeinden und schützt den Amazonas-Regenwald!

Austausch

30 Euro

helfen, Austauschtreffen zwischen den Gemeinden zu organisieren. Hier werden Pläne für die Nutzung und den Schutz der Biodiversität entwickelt. Diese enthalten z. B. konkrete Jagdbegrenzungen,
Pläne fürs Monitoring oder zur Brandprävention.

Sichtbarkeit

52 Euro

tragen dazu bei, Erfolge der indigenen Initiativen zu verbreiten und ihren wichtigen Beitrag für den Regenwald- und Klimaschutz sichtbarer zu machen. Im Projekt unterstützen wir deshalb insbesondere Pilot-Initiativen, die nachhaltige Einkommen schaffen, die Biodiversität schützen und traditionelles Wissen nachhaltig integrieren.

Monitoring

130 Euro

helfen, Monitoring-Teams auszustatten mit wichtiger Technik wie GPS, Tablets, Kameras und Kartenmaterial. Durch ihren Einsatz können wichtige Nachweise geschaffen werden, um notwendige Schutz-Maßnahmen für den Tropenwald-, Arten- und Klimaschutz auch besser politisch durchzusetzen.

Jetzt Spenden – für starke Indigene und starke Regenwälder

Projektpartner

In Ecuador arbeitet OroVerde mit dem Regierungsrat von Sarayaku „Tayjasaruta“ zusammen. Dieser wird alle zwei Jahre von der Volksversammlung gewählt. Der Rat kümmert sich um das Tagesgeschäft der Gemeinde, rechtliche Angelegenheiten und die Vertretung der gesamten Gemeinde nach außen.

In Peru arbeitet OroVerde mit der indigenen Basisorganisation FECONAU zusammen. Diese vertritt die sechs peruanischen Projektgemeinden.

Ihre Fragen rund ums Spenden bei OroVerde

Seit über 30 Jahren setzen wir uns als Tropenwaldstiftung OroVerde für den Schutz der tropischen Regenwälder ein. Dabei verbinden wir wie keine andere Organisation in Deutschland den Waldschutz mit der Entwicklungszusammenarbeit und Verbraucherthemen. Wir zeigen, wie unser Konsum in Deutschland die Umwelt und die Lebensbedingungen der Menschen in Regenwaldregionen beeinflusst.

OroVerde ist politisch unabhängig, gemeinnützig anerkannt und Mitglied der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Sie trägt als eine der ersten Umweltorganisationen deutschlandweit das DZI-Spendensiegel.

Transparenz ist uns bei OroVerde wichtig. Deshalb veröffentlichen wir regelmäßig Informationen über unsere Projekte, Organisationsstruktur, Einnahmen und Ausgaben. In unserem Jahresbericht zeigen wir, welche Ziele wir verfolgt, welche Mittel wir eingesetzt und welche Ergebnisse wir erreicht haben.

Für die Beurteilung einer Spendenorganisation empfehlen Verbraucherzentrale und DZI unter anderem den Blick auf Jahresbericht, Gemeinnützigkeit, Verantwortliche, Kontaktmöglichkeiten, Finanzzahlen und transparente Angaben zur Spendenverwendung. 

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und Nachweise über unsere Arbeit:

Jahres- und Finanzbericht und Wirkungsmonitoring

Projektberichte

Satzung und Gemeinnützigkeit

Leitung und Kontrollgremien

Siegel und Selbstverpflichtungen

Das DZI-Spendensiegel bescheinigt OroVerde einen effizienten und vertrauensvollen Umgang mit den uns anvertrauten Spenden. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben beträgt 24,3 Prozent der Gesamtausgaben und gilt damit laut DZI als vertretbar.

Als weiteres Kriterium für die wirtschaftliche Mittelverwendung setzt das DZI die Ausgaben für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit in Relation zu den Sammlungseinnahmen, das heißt Spenden und Bußgeldern. Hier liegen wir mit einer Quote von 25,4 Prozent deutlich unter der als vertretbar angesehenen Grenze von 30 Prozent.
 

Sie können Ihre Spende über unser Online-Spendenformular mit SEPA-Lastschrift, PayPal, Kreditkarten von American Express, MasterCard und Visa sowie Google Pay bezahlen. Alternativ besteht die Möglichkeit, direkt auf unser Spendenkonto zu überweisen:

OroVerde – Die Tropenwaldstiftung

IBAN: DE82 3702 0500 0008 3100 04

BIC: BFSWDE33XXX

SozialBank AG

Alle Zahlungsdaten werden über Stripe verschlüsselt übertragen.

Ja, Ihre Spende an OroVerde ist steuerlich absetzbar. Sie können sie als Sonderausgabe in der Steuererklärung angeben. Bis zu einer Spendenhöhe von 300 Euro genügt in der Regel ein vereinfachter Nachweis, zum Beispiel ein Kontoauszug. 

Für höhere Beträge benötigen Sie eine Zuwendungsbestätigung (Spendenquittung). Diese wird im Februar des Folgejahres automatisch zugesendet. Bitte geben Sie dafür bei Ihrer Spende Ihre vollständige Adresse an.

Noch Fragen zum Projekt? Ihre Ansprechpartnerin

Birgit Abel
Tel: +49 228 24290-63
babel[at]oroverde[dot]de

Fotonachweis: O. Still via iStock (Titelbild), Oroverde - Christian Cray (Regenwald von oben), Sarayaku (Hängebrücke), OroVerde - A. Fincke (Rapper)

Zuletzt aktualisiert: 13.10.2026

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