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Wie lassen sich Themen wie Biodiversität, nachhaltige Entwicklung und Medienkompetenz so vermitteln, dass sie wirklich ankommen und im Alltag greifbar werden? Genau damit haben sich Studierende der ecosign in Köln im Projekt BioDiv 2.0 beschäftigt.

13. Mai 2026 | Marina Rademacher

Der Tag begann mit einem kompakten fachlichen Input zu Biodiversität und nachhaltiger Entwicklung und der Frage, warum diese Themen direkt mit unserem Alltag verbunden sind. Danach ging es ohne große Pause in die kreative Phase: Ideen entwickeln, ausprobieren, verwerfen und neu denken. Im Mittelpunkt stand die Frage: Was bedeutet Biodiversität eigentlich konkret für uns und warum ist sie so wichtig?

Vom Input direkt in die Umsetzung

In mehreren intensiven Arbeitsphasen entstanden ganz unterschiedliche Ansätze für Kurzvideos. Immer wieder wurde ausprobiert, geschärft und weitergedacht. Der Morgen-Input wurde dabei schnell in konkrete Ideen übersetzt, die nah an der Lebenswelt der Zielgruppe sind. Besonders deutlich wurde: Es geht nicht darum, belehrend zu kommunizieren, sondern Inhalte so zu erzählen, dass sie neugierig machen, Spaß machen und hängen bleiben.

Was dann entstanden ist, zeigt ziemlich gut, wie unterschiedlich Biodiversität erzählt werden kann. Eine Gruppe hat zum Beispiel versucht, einen Bananenkuchen zu backen, der komplett ohne Regenwald-Zutaten auskommt (Geht das überhaupt?) und dabei die Frage aufgeworfen, was eigentlich alles in unseren Lebensmitteln steckt.

Andere haben ein Video im Quiz-Format umgesetzt und damit Wissen spielerisch vermittelt. Ein weiteres Konzept setzt einen klaren Call-to-Action und richtet sich sowohl an Konsument*innen als auch an die Industrie und fragt, wer eigentlich Verantwortung für biodiversitätsfreundliche Entscheidungen trägt. Wieder ein anderes Video verbindet das Prinzip von „People Watching“ mit Monitoring und zeigt so auf überraschende Weise, wie Naturbeobachtung funktioniert.

Zwischendurch wurde viel diskutiert, verworfen, neu kombiniert und wieder ausprobiert. Genau diese Dynamik hat den Tag geprägt und dafür gesorgt, dass aus ersten Ideen immer konkretere Formate wurden.

Am Ende des Tages präsentierten die Studierenden der einzelnen Gruppen die Ergebnisse und reflektierten gemeinsam ihre Arbeit. Dabei stellten sie fest, wie unterschiedlich die Ansätze sind und wie viel Kreativität in den Gruppen steckt. Die Projekte zeigen, wie vielfältig Biodiversität kommuniziert werden kann und wie junge Perspektiven neue Zugänge zu komplexen Themen schaffen.

Die Ergebnisse werden in den kommenden Wochen auf unseren Social Media Kanälen veröffentlicht. Stay tuned …

Projektförderung

Das Projekt „Biodiversität 2.0" wird gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie. 

Fotonachnachweis: OroVerde (Header-Bild, Notebook)

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