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Ohne die gemütlichen Wasserschweine würde den Feuchtgebieten Südamerikas etwas fehlen: Capybaras halten Grasflächen offen, verbreiten Pflanzensamen und erleichtern Vögeln die Nahrungssuche.

Die entspanntesten Landschaftsarchitekten der Welt

Wo Capybaras grasen, gestalten sie ihren Lebensraum. Das sogar ohne Spaten und Gartenschere! Indem sie Pflanzen kurz halten, können sie verhindern, dass hochwachsende Arten andere verdrängen. So bleibt Platz für unterschiedliche Pflanzen und damit für mehr Biodiversität. Auch andere Tiere profitieren von den pelzigen Landschaftsarchitekten: vom Vogel auf ihrem Rücken bis zum Käfer an ihrem Dung.

  • Landschaftspfleger: Beim Grasen halten sie die Vegetation niedrig und können so die Pflanzenvielfalt fördern.
  • Samentaxis: Mit ihrem Kot verbreiten sie Samen und Sporen und helfen Pflanzen, neue Standorte zu erreichen.
  • Vogelhelfer: Sie scheuchen kleine Beutetiere aus dem Gras auf und bieten einen erhöhten Jagdplatz auf ihrem Rücken. Manche Vögel fressen außerdem Parasiten von ihrer Haut.
  • Nährstofflieferanten: Ihr Dung dient unter anderem Mistkäfern als Nahrung, die mit seiner Verarbeitung zum Nährstoffkreislauf beitragen.

 

Jetzt Schutzgebiet entdecken

In Schutzgebieten finden ökologische Fachkräfte sichere Rückzugsorte. Erfahre, wo OroVerde gemeinsam mit lokalen Partnern Wälder bewahrt, Arten beobachtet und Bedrohungen frühzeitig erkennt.

Eine gemütliche Truppe gestaltet Landschaften

Gemeinsam grasen, ausruhen und zwischendurch abtauchen: Capybaras leben in Gruppen und sind im Wasser ebenso zu Hause wie an Land. Die größten Nagetiere der Welt haben sogar kleine Schwimmhäute zwischen den Zehen, die ihre Pfoten zu praktischen Paddeln machen. Auf ihrem Speiseplan stehen vor allem Gräser und Wasserpflanzen.

Doch die gelassene Truppe braucht die passende Umgebung. Dazu zählen ausreichend Gras zum Fressen, dauerhaft verfügbare Gewässer und trockene, geschützte Plätze zum Ausruhen. Wasser bietet ihnen dabei nicht nur Abkühlung, sondern auch Zuflucht vor Fressfeinden.

Wie viel ihre tägliche Landschaftspflege bewirken kann, zeigt eine Untersuchung aus den argentinischen Iberá-Feuchtgebieten. An Orten wo Capybaras nicht mehr grasen konnten, wuchs die Vegetation höher und wenige Pflanzenarten gewannen die Oberhand. Dadurch nahm die Pflanzenvielfalt ab. Gleichzeitig sind Capybaras selbst ein wichtiges Beutetier für Jaguare und damit Teil eines Nahrungsnetzes, das Pflanzen und Raubtiere miteinander verbindet.

Die gemütlichen Wasserschweine gehören somit zu den vielen Fachkräften, die Landschaften mitgestalten und anderen Arten das Leben erleichtern. Doch wer übernimmt eigentlich die anderen Jobs im Regenwald? Lerne weitere Fachkräfte des Regenwaldes kennen!

Weitere Fachkräfte kennenlernen

Der Riesenotter

Ohne den drolligen Experten für Gewässermanagement wären Flüsse im Amazonagebiet um einiges ärmer.

Der Kolibri

Ohne den schnellsten Pollenkurier des Regenwaldes gäbe es weniger Samen und Früchte zu essen.

Der Jaguar

Ohne den lautlosen Jäger geriete das Gleichgewicht im Regenwald leichter ins Wanken.

So kannst du dem Capybara helfen

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1.
Mit Geschmack und Haltung

Wenn wir beim Einkaufen auf faire Siegel und bewussten Konsum achten, machen wir vor, wie moderner Naturschutz funktioniert: genussvoll, reflektiert und ohne Zeigefinger. Jeder Griff zu zertifizierter Schokolade stärkt die Menschen vor Ort, die den Wald schützen, statt ihn zu roden. Entdecke deine Handlungsmöglichkeiten.

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2.
Gemeinsam Wellen schlagen

Machen wir den Tropenwald und den Capybara zu einem Herzensthema, das verbindet, motiviert und zeigt, dass wir alle die Fäden in der Hand haben. Zum Beispiel in Gesprächen, bei Initiativen für entwaldungsfreie Lieferketten oder durch politisches Handeln.

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3.
Schutzprojekte kennenlernen und unterstützen

Entdecke, wie OroVerde gemeinsam mit lokalen Partnern Schutzgebiete bewahrt, Wälder wiederherstellt und Arten beobachtet. So finden Capybara und andere Fachkräfte der Natur langfristig ein Zuhause.

Was passiert, wenn die Fachkräfte verschwinden?

Täglich werden große Regenwaldflächen für die Landwirtschaft, Viehzucht und den Abbau von Rohstoffen gerodet. Dadurch verlieren immer mehr Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum. Viele Arten sind an spezifische Ökosysteme und Regionen angepasst. Im Regenwald hat jede Art ihren Job. Manche verteilen Samen, andere bestäuben Pflanzen, recyceln Nährstoffe oder halten Tierbestände im Gleichgewicht. Fällt eine dieser Fachkräfte aus, betrifft das deshalb nicht nur eine Art. Je mehr Fachkräfte verschwinden, desto schlechter funktioniert der Regenwald als Ganzes.

Noch können wir handeln

Doch die Natur besitzt eine erstaunliche Kraft zur Erneuerung. Wenn wir Lebensräume schützen und wiederherstellen, kehren viele Arten zurück. Wälder beginnen erneut zu wachsen. Tiere finden wieder Nahrung und Schutz. Das Netzwerk des Lebens kann sich regenerieren.
Der beste Schutz für die Fachkräfte der Natur ist ein intakter Lebensraum.
Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzt sich OroVerde daher dafür ein, Tropenwälder zu schützen und wiederherzustellen.
 

So schützt OroVerde Artenvielfalt

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1.
Lebensräume schützen

Schutzgebiete, Artenmonitoring und Kontrollen bewahren wichtige Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen.

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2.
Neue Lebensräume schaffen

Wiederaufforstung und vielfältige Agroforstsysteme geben Arten Nahrung, Schutz und sichere Wanderwege.

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3.
Politische Bedingungen verbessern

OroVerde und seine Partner begleiten politische Prozesse und setzen sich für den dauerhaften Schutz wertvoller Ökosysteme ein.

OroVerde Schutzprojekte: Hier schützen wir Biodiversität

Indigene Territorien in Ecuador und Peru

Artenvielfalt im Amazonas schützen. Indigene beim Monitoring unterstützen.

Alexander von Humboldt Nationalpark

Die Bienenelfe ist der kleinste Vogel der Welt. Wir schützen ihre Heimat auf Kuba.

Nationalpark Sierra del Lacandón

Gemeinsam mit dem Tapir Baum für Baum in Guatemala Wald pflanzen.

Häufige Fragen zu OroVerde und Biodiversitätsschutz

OroVerde schützt gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen wertvolle Waldgebiete, stellt geschädigte Lebensräume wieder her und unterstützt nachhaltige Landnutzung. Zudem begleitet die Stiftung politische Prozesse und beobachtet die Entwicklung ausgewählter Arten.

Lokale Organisationen und Gemeinden kennen die Lebensräume, Herausforderungen und Bedürfnisse vor Ort. Deshalb ist eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe besonders wichtig. Gemeinsam entstehen Lösungen, die Naturschutz mit nachhaltiger Entwicklung und besseren Lebensbedingungen verbinden.

OroVerde arbeitet in verschiedenen Ländern Lateinamerikas und der Karibik. Die Projekte reichen vom Schutz tropischer Wälder im Amazonasgebiet bis zur Wiederherstellung von Mangroven, Feuchtgebieten und geschädigten Waldlandschaften.

Du kannst bewusster konsumieren, dich politisch für den Regenwaldschutz einsetzen und die Schutzprojekte von OroVerde kennenlernen oder unterstützen.

Das Capybara steht beispielhaft für die vielen Fachkräfte, die intakte tropische Ökosysteme brauchen. OroVerdes Projekte schützen und regenerieren wertvolle Lebensräume. Die jeweils vorkommenden Arten unterscheiden sich je nach Projektregion. In Sarayaku, Ecuador, kommt der Regenwaldschutz auch den dort lebenden Capybaras zugute.

Direkt Regenwaldfachkräfte unterstützen:

Deine Fragen rund ums Spenden bei OroVerde

Seit über 30 Jahren setzen wir uns als Tropenwaldstiftung OroVerde für den Schutz der tropischen Regenwälder ein. Dabei verbinden wir wie keine andere Organisation in Deutschland den Waldschutz mit der Entwicklungszusammenarbeit und Verbraucherthemen. Wir zeigen, wie unser Konsum in Deutschland die Umwelt und die Lebensbedingungen der Menschen in Regenwaldregionen beeinflusst.

OroVerde ist politisch unabhängig, gemeinnützig anerkannt und Mitglied der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Sie trägt als eine der ersten Umweltorganisationen deutschlandweit das DZI-Spendensiegel.

Transparenz ist uns bei OroVerde wichtig. Deshalb veröffentlichen wir regelmäßig Informationen über unsere Projekte, Organisationsstruktur, Einnahmen und Ausgaben. In unserem Jahresbericht zeigen wir, welche Ziele wir verfolgt, welche Mittel wir eingesetzt und welche Ergebnisse wir erreicht haben.

Für die Beurteilung einer Spendenorganisation empfehlen Verbraucherzentrale und DZI unter anderem den Blick auf Jahresbericht, Gemeinnützigkeit, Verantwortliche, Kontaktmöglichkeiten, Finanzzahlen und transparente Angaben zur Spendenverwendung. 

Hier findest du alle wichtigen Informationen und Nachweise über unsere Arbeit:

Jahres- und Finanzbericht und Wirkungsmonitoring

Projektberichte

Satzung und Gemeinnützigkeit

Leitung und Kontrollgremien

Siegel und Selbstverpflichtungen

Das DZI-Spendensiegel bescheinigt OroVerde einen effizienten und vertrauensvollen Umgang mit den uns anvertrauten Spenden. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben beträgt 24,3 Prozent der Gesamtausgaben und gilt damit laut DZI als vertretbar.

Als weiteres Kriterium für die wirtschaftliche Mittelverwendung setzt das DZI die Ausgaben für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit in Relation zu den Sammlungseinnahmen, das heißt Spenden und Bußgeldern. Hier liegen wir mit einer Quote von 25,4 Prozent deutlich unter der als vertretbar angesehenen Grenze von 30 Prozent.
 

Du kannst deine Spende über unser Online-Spendenformular mit SEPA-Lastschrift, PayPal, Kreditkarten von American Express, MasterCard und Visa sowie Google Pay bezahlen. Alternativ besteht die Möglichkeit, direkt auf unser Spendenkonto zu überweisen:

OroVerde – Die Tropenwaldstiftung

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Alle Zahlungsdaten werden über Stripe verschlüsselt übertragen.

Ja, deine Spende an OroVerde ist steuerlich absetzbar. Du kannst sie als Sonderausgabe in der Steuererklärung angeben. Bis zu einer Spendenhöhe von 300 Euro genügt in der Regel ein vereinfachter Nachweis, zum Beispiel ein Kontoauszug. 

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OroVerde - Die Tropenwaldstiftung
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