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Im Amazonas-Regenwald in Ecuador und Peru bewahren indigene Gemeinschaften eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde. Doch Klimawandel, Abholzung und wirtschaftliche Interessen bedrohen ihre Lebensgrundlage. Mit Ihrer Hilfe stärken wir die indigenen Gemeinden dabei, ihre Wälder langfristig zu verteidigen – für den Klimaschutz, die Artenvielfalt und ihre Zukunft.

Das Projekt im Überblick

Projektlaufzeit
2025-2028

Projektländer, Region und Gemeinde 
Ecuador (Kichwa aus der Gemeinde Sarayaku), Peru (Shipibo-Conibo in der Region Ucayali)

Maßnahmen

  • Schutzmaßnahmen von nachhaltiger Waldnutzung bis zur Brandprävention
  • Austausch & Workshops zu Entwicklungsplänen der Gemeinden für den Walderhalt 
  • Förderung indigener Initiativen für biodiversitätsschonende Einkommen
  • Sicherheits- & Präventionsworkshops zum Schutz der Waldschützenden
  • Erfassung & Monitoring der Artenvielfalt für Schutzzonen
  • Sichtbarkeit von Erfolgen und politische Teilhabe stärken
     

Die Hüter des Regenwaldes müssen gestärkt werden

Mitten im Amazonas-Regenwald leben indigene Gemeinschaften wie die Kichwa von Sarayaku in Ecuador sowie die Shipibo-Conibo, Asháninka und Awajún in Peru. Für sie ist der Wald weit mehr als nur Heimat: Für sie ist er Nahrung, Medizin, spiritueller Ort und Grundlage ihrer Kultur und Zukunft. 

Wissenschaftlich ist belegt: Indigene Territorien weltweit beherbergen rund 80 Prozent der verbliebenen Biodiversität und gehören zu den am besten geschützten Ökosystemen der Erde. Indigene Gemeinschaften sind damit die effektivsten Naturschützer unserer Zeit – wenn sie stark sind, bleibt der Wald stehen.

Doch ihre Territorien sind zunehmend bedroht. Allein im Jahr 2022 wurden fast 1,2 Millionen Hektar Regenwald zerstört.

Fünf zentrale Herausforderungen für die indigenen Gemeinden

  • Klimawandel verändert Ökosysteme und Ressourcen
  • Erdölprojekte, Bergbau und Infrastruktur dringen in ihre Gebiete vor
  • Illegale Holzfäller und organisierte Kriminalität gefährden ihre Sicherheit
  • Trotz gesetzlicher Rechte fehlt es an echter politischer Mitsprache.
  • Wer den Wald schützt, setzt sich persönlichen Risiken aus.

Gleichzeitig gibt es noch eine zusätzliche Herausforderung: Indigenes Wissen schützt den Wald seit Generationen. Doch gerade in modernen politischen Entscheidungsprozessen zählt oft nur, was klar messbar und dokumentiert ist.

Indigene Gemeinschaften stehen damit an vorderster Front beim Schutz des Amazonas – haben jedoch oft nicht die Mittel, den Wert ihrer Territorien sichtbar zu machen und ihre Rechte wirksam durchzusetzen.

Indigene unterstützen und den Regenwald schützen!

Mit Ihrer Spende helfen Sie jungen Indigenen dabei, ihren Weg zwischen Tradition und Moderne zu finden, denn die Jugendlichen von heute sind die Regenwald-Schützer*innen von morgen! 

Regenwaldschutz mit dem Besten aus beiden Welten: Tradition und Wissenschaft

Damit indigene Gemeinschaften ihre Wälder dauerhaft schützen können, verbindet das Projekt traditionelles Wissen mit modernen Methoden des Naturschutzes und der politischen Interessenvertretung.

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1.
Die Sprache der Daten: Monitoring für wirksamen Schutz

In den Gemeinschaften gibt es viel traditionelles Wissen. Doch die moderne Welt spricht eine andere Sprache – die Sprache der Daten. Deshalb erfassen und dokumentieren geschulte Monitoring-Teams den Beitrag der indigenen Gemeinden zu Wald- und Klimaschutz. Denn nur wenn die Schutzwürdigkeit eines Territoriums ausreichend belegt ist oder die Wirksamkeit von Schutzprogrammen nachgewiesen ist, werden politische Entscheidungsträger aktiv. 

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2.
Gemeinde-Entwicklungspläne und indigene Wirtschaftsmodelle:

Traditionelles Wissen wird mit wissenschaftlichen Kenntnissen im Naturschutz kombiniert. Gemeinsam entstehen Entwicklungspläne mit Regeln zur nachhaltigen Nutzung der Biodiversität und konkreten Schutzmaßnahmen – z. B. Jagdbegrenzungen, Sammelregeln, Monitoring oder Brandprävention. Im Projekt entstehen mindestens 8  Modell-Initiativen, die Biodiversität fördern, den Klimawandel mindern und traditionelles Wissen integrieren. 

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3.
Mit starker Stimme für den Regenwald

Trotz formaler Rechte fehlt es an echter politischer Beteiligung. Wir unterstützen dabei, Anliegen in Ministerien,  Regionalverwaltungen, Netzwerken und auf internationalen Treffen zu vertreten und  den Beitrag Indigener am Wald- und Klimaschutz sichtbar zu machen.

Ihre Spende stärkt die indigenen Gemeinden und schützt den Amazonas-Regenwald!

Austausch

30 Euro

helfen, Austauschtreffen zwischen den Gemeinden zu organisieren. Hier werden Pläne für die Nutzung und den Schutz der Biodiversität entwickelt. Diese enthalten z. B. konkrete Jagdbegrenzungen,
Pläne fürs Monitoring oder zur Brandprävention.

Sichtbarkeit

52 Euro

tragen dazu bei, Erfolge der indigenen Initiativen zu verbreiten und ihren wichtigen Beitrag für den Regenwald- und Klimaschutz sichtbarer zu machen. Im Projekt unterstützen wir deshalb insbesondere Pilot-Initiativen, die nachhaltige Einkommen schaffen, die Biodiversität schützen und traditionelles Wissen nachhaltig integrieren.

Monitoring

130 Euro

helfen, Monitoring-Teams auszustatten mit wichtiger Technik wie GPS, Tablets, Kameras und Kartenmaterial. Durch ihren Einsatz können wichtige Nachweise geschaffen werden, um notwendige Schutz-Maßnahmen für den Tropenwald-, Arten- und Klimaschutz auch besser politisch durchzusetzen.

Mehr zum Projekthintergrund

Das Gebiet der Kichwa von Sarayaku in Ecuador ist zu 95 % von nahezu unberührtem Amazonas-Regenwald bedeckt - Lebensgrundlage von 1.250 Menschen in sieben Gemeinden. Die Kichwa kämpfen seit Jahrzehnten friedlich und erfolgreich um den Erhalt ihrer Heimat – unter anderem mit einem gewonnenen Prozess vor dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte (2012). Die sechs Projektgemeinden in Peru umfassen rund 1.000 Mitglieder der Volksgruppe der Shipibo-Conibo. Sie werden von der indigenen Organisation FECONAU vertreten.

Das Projekt baut auf dem erfolgreich abgeschlossenen Vorgängerprojekt auf

Junge Indigene für den Regenwald

Juntos adelante – gemeinsam nach vorne! Unter diesem Motto fand unser Projekt mit den jungen Indigenen der Kichwa aus Sarayaku in Ecuador und der Shipibo-Conibo in Peru statt. Und es ist wahrlich ein großer Schritt, den die jungen Erwachsenen gemeinsam nach vorne gemacht haben – auch dank Ihrer Unterstützung!

SDGs (Sustainable Development Goals) – UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung

Fragen & Antworten zu Ihrer Spende

Indigene Gemeinschaften verfügen über jahrhundertealtes Wissen über ihre Wälder und nutzen diese nachhaltig. Doch in politischen Entscheidungsprozessen zählen oft vor allem messbare Daten und wissenschaftliche Nachweise. Erst wenn dokumentiert ist, wie wertvoll ein Gebiet für Biodiversität und Klimaschutz ist und wie unverzichtbar der Beitrag indigener Maßnahmen zu ihrem Erhalt ist, werden Schutzmaßnahmen offiziell anerkannt und umgesetzt.

Das Projekt verbindet daher beides: traditionelles Wissen und moderne Monitoring-Methoden. So können indigene Gemeinden ihre Territorien nicht nur schützen, sondern ihre Rechte auch wirksam gegenüber Politik und Wirtschaft vertreten.

In Ecuador arbeitet OroVerde mit dem Regierungsrat von Sarayaku Tayjasarutazusammen. Dieser wird alle zwei Jahre von der Volksversammlung gewählt und kümmert sich um das Tagesgeschäft der Gemeinde, rechtliche Angelegenheiten und die Vertretung der gesamten Gemeinde nach außen.

Die Projektgemeinden in Peru werden von der indigenen Basisorganisation FECONAU vertreten, unserem Projektpartner in Peru. Indirekte Zielgruppen des Projekts sind weitere indigenen Gemeinden im Bereich der FECONAU in der Region Ucayali (insgesamt 35 Gemeinden, ca. 21.750 Personen) und die restliche Bevölkerung von Sarayaku (ca. 650 Personen) sowie weitere interessierte indigene Gruppen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

OroVerde verwendet Spenden transparent, sparsam und zweckgerichtet. Ihr Beitrag für das Projekt in Honduras wirkt sicher und direkt vor Ort. 

Als eine der ersten Umweltorganisationen deutschlandweit trägt OroVerde das DZI-Spendensiegel. Die jährliche Prüfung und Auszeichnung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bestätigen, dass Spenden bei OroVerde sicher sind und effektiv für den Schutz der Regenwälder eingesetzt werden. Mehr zur Verwendung sowie unseren jährlichen Finanzbericht finden Sie unter: So verwenden wir Ihre Spende.

Ja! OroVerde ist als gemeinnützige Organisation anerkannt. Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus, die wir in der Regel am Jahresanfang verschicken - gerne auch per E-Mail!

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Hier finden Sie zudem Antworten zu den häufigsten Fragen rund ums Spenden.

Fotonachweis: ©Sarayaku (Indigene beim Tanz), ©OroVerde (Zerstörung im Regenwald), ©OroVerde – A. Fincke (Austausch, Sichtbarkeit, Bootsfahrt) ©Özi's Comix Studio (Monitoring) 

Zuletzt aktualisiert: 30.03.2026

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