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Gorilla

Gorilla

Gorillas © E. Mannigel

Ordnung:
Gorillas sind die größte lebende Primatengattung unter den Menschenaffen.
Man unterscheidet die zwei Arten: Westlicher und Östlicher Gorilla, mit jeweils zwei Unterarten.

Familie:
Familie der Menschenaffen - der Wissenschaftliche Name ist Hominidae.

Verbreitung/Lebensraum:
Gorillas kommen ausschließlich auf dem afrikanischen Kontinent vor, wo sie die Regenwälder des Flach- und Berglandes bewohnen. Sie halten sich vorwiegend am Boden auf und bauen sich dort aus Zweigen und Blättern ein Nest für die Nacht. Im grünen Unterwuchs des Waldes finden sie genügend Nahrung, da sie sich nur von Pflanzen ernähren, sind sie den ganzen Tag über auf Futtersuche.
Berggorillas leben im Gebirge und fühlen sich bis zu einer Höhe von 4000 m wohl.

Aussehen:
Gorillas haben einen gedrungenen und robusten Körper, mit einer Höhe bis 1,90 m. Ein Männliches Tier kann 200 kg schwer werden.
Die Arme sind deutlich länger als die Beine, die Spannweite der ausgestreckten Arme beträgt zwei bis drei Meter.
Die Fellfarbe ist im Allgemeinen braungrau. Die älteren Männchen haben typische graue Rückenstreifen. Die im Tiefland des Kongo lebenden Tiere dagegen sind von schwarzer Farbe mit einer kleineren Rückenzeichnung.

Ernährung:
Gorillas sind ausgesprochene Pflanzenfresser. Ihr Futter besteht hauptsächlich aus Blättern, Schösslingen, Stängeln, Wurzeln, Knollen, Mark und Rinde vieler verschiedener Pflanzenarten und ein paar Früchten. Die meiste Zeit müssen sie fressend verbringen um satt zu werden.

Vermehrung:
Gorillas leben in großen Familien zu denen ein Männchen, das „Silberrücken“ genannt wird, mehreren Weibchen und ihre Jungen gehören. Nach der Paarung - die nicht zu einer bestimmten Zeit stattfindet – und einer Tragezeit von acht bis neun Monaten wird in der Regel ein Junges geboren. Das Junge wiegt bei der Geburt ungefähr zwei Kilogramm. Da es noch völlig hilflos ist, klammert es sich die ersten Monate an die Mutter und wird von ihr überallhin mitgetragen. Mit neun Monaten kann es aufrecht laufen und mit zwei bis vier Jahren wird es langsam von der Mutter entwöhnt. Gorillas erlangen bis sieben bis neun Jahren ihre Geschlechtsreife.

Besonderes:
Gorillas laufen gewöhnlich auf allen vieren. Sie treten dabei mit der gesamten flachen Fußsohle auf. Vorne stützen sie sich auf die umgeknickten Fingerknöchel. Den größten Teil ihres Lebens verbringen sie auf dem Boden. Auf Bäume klettern eigentliche nur die Jungen und die Weibchen.
Leider sind diese faszinierenden Tiere heute stark vom Aussterben bedroht. Immer noch werden sie von Wilderern erschossen, nur um ihre Köpfe, Hände und Füße als Trophäen und Souvenirs zu verkaufen.
Gorillas verständigen sich untereinander durch Laute, Gesichtsausdrücke, Körperhaltungen und Kraftdemonstrationen. Sie leben in festen Gruppen mit bis zu zwanzig Mitgliedern.