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Piranha

Piranha

Piranha © K. Wothe

Ordnung:
Piranhas gehören zur Familie der Salmlerartigen (Characiformes) und man unterscheidet sie in fünf südamerikanische Fischgattungen. Insgesamt sind 39 Arten bekannt.

Familie:
Piranhas gehören zur Familie der Echten Sammler (Characidae), wobei sie der Unterfamilie der Sägesammler (Serrasalminae) zugeordnet sind.

Verbreitung/Lebensraum:
Das Einzugsgebiet der Piranhas erstreckt sich über den gesamten Orinoco, also vom Norden Südamerikas bis in die subtropischen Bereiche des Rio Paraguay im Süden. Verschieden Arten können in denselben Gewässern vorkommen.

Aussehen:
Piranhas sind sehr hoch und seitlich flach, also tellerförmig gebaut. Ihre sehr scharfen Zähne sind hinter wulstigen Lippen versteckt. Der Unterkiefer steht durch die starke Muskulatur etwas vor und verleit den Piranhas das unheimliche Aussehen. Sie können eine Länge von bis zu 40 cm erreichen.

Ernährung:
Piranhas jagen vor allem Fische und Krustentiere, greifen aber auch größere Wirbeltiere an, da sie mit ihren scharfen Zähnen problemlos größere Fleischstücke aus der Beute herausreißen können. Obwohl die Piranhas relativ aggressiv sind, ist das oft blutrünstige Bild in Filmen und Erzählungen maßlos übertrieben. Menschen haben bisher nur kleinere Bisswunden davongetragen.

Vermehrung:
Piranha Weibchen werden im Alter von ein bis zwei Jahren geschlechtsreif. Nach der Paarung legen sie 300 – 600 winzige, gelbliche Eier in eine kleine Grube zwischen Wasserpflanzen, die vorher von dem Vater vorbereitet wurde. Der Vater übernimmt auch die intensive Brutpflege. Nach sieben Tagen sind aus den Larven freischwimmende kleine Fische geworden.

Besonderes:
Piranhas werden auch „Gesundheitspolizei“ genannt, da sie oft schwache, verletzte oder kranke Fische fressen. Sie reinigen die Gewässer auch, indem sie tote Tiere fressen. Das ist eine sehr wichtige Aufgabe für ein stabiles Ökosystem.Oft verletzen sich Piranhas bei der gemeinsamen Jagd gegenseitig. Um langwierige Entzündungen zu vermeiden verfügen sie von Natur aus über eine extrem schnelle Wundheilung. Selbst verletzte Flossen wachsen innerhalb kürzester Zeit nach.