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Wer in der Ausbildung lernt, umweltfreundliches Handeln mit wirtschaftlichem Erfolg zu verbinden, sichert den Erfolg der Betriebe für die kommenden Jahre. 

20. Juli 2026 | Birthe Hesebeck

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gewinnt in der Berufswelt massiv an Bedeutung. Längst geht es nicht mehr nur um Mülltrennung, sondern um eine Qualitätssteigerung der Lehre. 

Warum Nachhaltigkeit in den Lehrplan gehört

„Firmen stehen unter dem Druck, ihre Abläufe effizienter und resilienter zu machen. Nachhaltigkeit ist dabei ein Standortfaktor und kann Innovationen vorantreiben“, erklärt Birthe Hesebeck, Bereichsleitung Kommunikation & Bildung bei OroVerde. „Unser Projekt ‚Grüner Wandel in der Berufsschulbildung‘ setzt genau hier an: Wir leiten Auszubildende an, Wege für umweltfreundliches Handeln im eigenen Betrieb zu finden. Lernen die jungen Nachwuchskräfte, Gegensätze zwischen niedrigen Kosten sowie Naturschutz auszugleichen, erwerben sie eine wichtige Fähigkeit für ihre spätere Arbeit.“

Die Auszubildenden sparen in ihrer Rolle Rohstoffe und Energie ein, verbessern Arbeitsabläufe und sichern die Existenz des Betriebs auf lange Sicht ab.

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Wir wollen keine theoretischen Debatten führen, sondern Lösungen anbieten. Nachhaltigkeit ist eine grundlegende Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft. Mit diesem Projekt stärken wir die Menschen, die diese Zukunft tagtäglich mitgestalten.

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Birthe Hesebeck - Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit + Bildung für nachhaltige Entwicklung

Unterrichtsinhalte an Praxisbeispielen vermitteln

Eine zentrale Sorge in vielen Bildungseinrichtungen ist die Überfrachtung der ohnehin dichten Lehrpläne. OroVerde setzt daher bewusst auf einen integrativen Ansatz: Anhand von konkreten Beispielen wird Nachhaltigkeit als Leitprinzip direkt in die bestehenden Lernfelder eingewebt.
Dieser Ansatz korrespondiert mit den Standardberufsbildpositionen, die seit 2021 in Ausbildungsberufen verankert sind. Sie fordern unter anderem fundierte Kenntnisse in „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ – ein Standard, den OroVerde durch passgenaue Unterrichtsmaterialien und Fortbildungen unterstützt, damit dieser direkt zur Qualitätssteigerung der Ausbildung beiträgt.

Vom Regenwald in den Betrieb: Globale Verantwortung lokal umsetzen

Wie lassen sich der Schutz des Regenwaldes oder auch Klima- und Biodiversitätsschutz mit dem Alltag einer Mechatronikerin oder einer Großhandelskaufkraft verknüpfen? Das Projekt schlägt die Brücke: Durch konkrete Praxisbeispiele wird verdeutlicht, wie eine verantwortungsvolle Materialwahl oder eine transparente Lieferkette den eigenen Betrieb robuster gegenüber globalen Risiken macht. 

Jetzt kostenlose Praxisprojekte buchen

Interessierte Berufsschulen im Großraum Köln/Bonn können sich ab sofort bei OroVerde um eine intensive Begleitung und kostenlose Praxisprojekte bewerben. Passend für die jeweilige Klasse werden Unterrichtsthemen an Nachhaltigkeitsbeispielen aufbereitet. Dabei entstehen Unterrichtsmaterialien, die bundesweit interessierten Berufsschulen zur Verfügung gestellt werden. Eine formlose E-Mail an swylegalla[at]oroverde[dot]de genügt. 

Über das Projekt „Grüner Wandel in der Berufsschule“

Das am 1. Juni 2026 gestartete Projekt „Grüner Wandel in der Berufsschulbildung“ ist auf eine Laufzeit von zwei Jahren angelegt und wird durch die Stiftung Umwelt & Entwicklung Nordrhein-Westfalen sowie Engagement Global mit Mitteln des BMZ gefördert. Im Zentrum stehen drei Säulen:

  • Praxisprojekte: Direkte Zusammenarbeit mit Schulklassen.
  • Materialentwicklung: Erstellung von Unterrichtsmaterialien, die Lehrkräfte sofort einsetzen können.
  • Fortbildung: Qualifizierungsangebote, um Lehrkräfte zu befähigen, BNE-Themen sicher und motivierend zu vermitteln.

„Wir wollen keine theoretischen Debatten führen, sondern Lösungen anbieten“, so Birthe Hesebeck weiter. „Nachhaltigkeit ist eine grundlegende Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft. Mit diesem Projekt stärken wir die Menschen, die diese Zukunft tagtäglich mitgestalten.“  
 

Projektförderung

Dieses Bildungsprojekt wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

Sie haben Fragen zum Projekt?

Sarah Wylegalla
Referentin
Bildung für nachhaltige Entwicklung
+49 228 24290-34
swylegalla[at]oroverde[dot]de

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